The Trade Desk Aktie: Absturz mit Ansage?
Der Werbetechnologie-Spezialist verfehlt erstmals Prognosen und verliert massiv an Wert. Neue Partnerschaften sollen die Krise abmildern.
Die Werbetechnologie-Branche steht unter Druck – und kein Titel verkörpert die aktuelle Talfahrt so deutlich wie The Trade Desk. Seit Jahresbeginn hat die Aktie des Programmatic-Advertising-Spezialisten fast 60% an Wert verloren und ist damit der größte Verlierer im Nasdaq-100. Doch was steckt hinter diesem dramatischen Einbruch?
Ernüchternde Zahlen schocken Anleger
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Der entscheidende Wendepunkt kam im Februar: Zum ersten Mal seit 33 Quartalen als börsennotiertes Unternehmen verfehlte The Trade Desk die eigenen Prognosen. Zwar wuchs der Umsatz im Jahresvergleich, doch die Erwartungen der Führungsetage wurden knapp verpasst. Für einen Wachstumstitel, der jahrelang makellose Quartalszahlen ablieferte, war dies ein Schock – und die Aktie stürzte ab.
Neue Partnerschaften als Rettungsanker?
Inmitten der Krise setzt das Unternehmen auf strategische Allianzen:
- NIQ-Kooperation: Integration von Verbraucherdaten für präzisere Werbekampagnen in Europa und Nordamerika
- CTV-Expansion: Zugang zu Premium-Inventaren in Asien-Pazifik, Nahost und Afrika über Partnerschaften mit Viu und iQiyi
- Plattform-Überarbeitung: Die neue Kokai-Plattform soll bis Jahresende das aktuelle System ersetzen und KI-Funktionen integrieren
Doch können diese Initiativen die enttäuschten Anleger überzeugen? Rosenblatt sieht Potenzial und startete die Coverage mit einem "Buy"-Rating. Gleichzeitig reduzieren große Investoren wie Baillie Gifford ihre Positionen – ein zwiespältiges Signal.
Die große Frage: Übertriebene Bestrafung oder berechtigte Korrektur?
Mit einem RSI von nur 14 wirkt die Aktie technisch stark überverkauft. Doch der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von fast 50% zeigt das Ausmaß der Verunsicherung. Der digitale Werbemarkt wächst weiter, getrieben von programmatischer Werbung und Connected TV. Die entscheidende Frage bleibt: Hat The Trade Desk nur eine Delle erlitten – oder steht das Geschäftsmodell vor grundlegenden Herausforderungen?
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