Textron Aktie: Navy-Millionen gegen den Abwärtstrend

Ein Rettungsring vom US-Militär! Während die Textron-Aktie seit Monaten unter Abwärtsdruck steht, kommt heute frischer Wind aus der Verteidigungssparte. Das Tochterunternehmen ATAC hat einen prestigeträchtigen Navy-Auftrag im Wert von fast 200 Millionen Dollar an Land gezogen. Doch reicht das, um den angeschlagenen Titel aus seinem Bärenmarkt zu befreien?
Machtpoker mit der US Navy
Herzstück der Nachricht ist ein Festpreis-Auftrag über 199,1 Millionen Dollar für die Bereitstellung spezieller Flugzeuge zur Bedrohungssimulation. Die hochgerüsteten Business-Jets des Typs Contracted Air Services Type VI sollen Marineeinheiten in realistischen Elektronik-Kampfszenarien trainieren – eine lukrative Nische im Verteidigungsgeschäft. Die Arbeiten laufen bis Oktober 2030 und stärken Textrons Position als Zulieferer für kritische Militärkapazitäten.
Fundament versus Charttechnik
Das Paradoxe: Trotz dieses fundamentalen Erfolgs kämpft die Aktie mit technischen Widerständen. Erst am Donnerstag verlor sie über 2 Prozent – ein Zeichen, dass die Märkte kurzfristig andere Sorgen haben. Langfristig betrachtet lieferte Textron jedoch zuletzt solide Zahlen: Im Q2 2025 übertraf das Unternehmen mit einem bereinigten Gewinn von 1,55 USD je Aktie und einem Umsatzplus von 5,4 Prozent auf 3,72 Milliarden Dollar klar die Erwartungen.
Analysten bleiben dem Titel grundsätzlich gewogen. Das durchschnittliche Kursziel von 92,67 Dollar impliziert ein Aufwärtspotenzial von über 15 Prozent gegenüber dem letzten bekannten Stand – eine verlockende Perspektive für value-orientierte Anleger.
Kann der Navy-Auftrag den Turnaround einläuten? Oder bleibt Textron vorerst ein Fall für Geduldige, die an die Kraft der Fundamentaldaten glauben?
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