Sulzer Aktie: Zahlen ohne Zündstoff?
Sulzer verfehlt Analystenerwartungen im ersten Quartal 2025, hält jedoch an Jahresprognose fest. Die Aktie zeigt kaum Reaktion.
Der Schweizer Industriekonzern Sulzer hat seine Zahlen für das erste Quartal 2025 auf den Tisch gelegt. Die Reaktion am Markt? Ziemlich verhalten. Der Auftragseingang trat mit 1,02 Milliarden Franken auf der Stelle – ein Nullwachstum im Vergleich zum Vorjahr.
Leichte Enttäuschung bei den Aufträgen
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Damit verfehlte das Unternehmen die durchschnittlichen Analystenerwartungen von 1,054 Milliarden Franken um rund drei Prozent. Kein Drama, aber eben auch kein Grund für Freudensprünge. Die Aktie zeigte sich nach der Veröffentlichung am Dienstag dann auch weitgehend unbewegt.
Immerhin: Die Auftragsbücher sind weiterhin gut gefüllt. Der Bestand kletterte auf 2,5 Milliarden Franken, Ende des letzten Geschäftsjahres waren es noch 2,3 Milliarden gewesen. Das sorgt zumindest für eine gewisse Planungssicherheit.
Licht und Schatten in den Sparten
Wie so oft lohnt sich ein genauerer Blick auf die einzelnen Geschäftsbereiche. Was gibt es denn Neues aus den Divisionen?
Positiv überraschen konnte die Servicesparte. Hier zogen die Bestellungen organisch um starke 7,9 Prozent an und lagen damit fünf Prozent über den Prognosen der Experten. Läuft also rund im Servicegeschäft.
Auch die Sparte Flow Equipment zeigte mit einem organischen Plus von 4,1 Prozent Wachstum. Allerdings hatten sich Analysten hier etwas mehr erhofft, die Konsensschätzung wurde um knapp vier Prozent verfehlt.
Chemtech bremst
Der eigentliche Bremsklotz war jedoch die Chemtech-Division. Die Bestellungen brachen hier organisch um satte 18 Prozent ein. Verantwortlich dafür war laut Sulzer aber vor allem ein Basiseffekt: Im Startquartal 2024 hatte die Sparte noch von einigen Grossaufträgen profitiert. Dennoch liegt der gemeldete Wert 13,5 Prozent unter den Erwartungen.
Guidance bleibt – Ehrgeiziges Ziel?
Trotz des durchwachsenen Starts hält das Management an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2025 fest. Man erwartet weiterhin ein Bestellwachstum von zwei bis fünf Prozent in Lokalwährungen und einen Umsatzanstieg von fünf bis neun Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge soll über 15 Prozent liegen.
Das bedeutet aber auch: Sulzer muss im Rest des Jahres beim Auftragseingang deutlich zulegen – um mindestens 2,9 Prozent für das untere Ende der Spanne und sogar um sieben Prozent für das obere Ende. Das könnte noch sportlich werden. Kein Wunder, dass auch die Analysten der UBS von einer "weitgehend neutralen Reaktion" auf die Zahlen ausgingen.
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