SSAB Aktie: US-Zölle belasten
Mögliche Zollsenkungen in den USA setzen die SSAB-Aktie unter Druck. Da der schwedische Stahlkonzern einen erheblichen Teil seiner Produktion in den Vereinigten Staaten betreibt, reagiert der Markt empfindlich auf die jüngsten Signale aus Washington.
- Kursreaktion: Gestern ein Minus von rund 2,3 Prozent.
- US-Exponierung: Etwa 30 Prozent der Produktion finden in den USA statt.
- Kernrisiko: Schwindende Preisaufschläge durch geringere Importzölle.
Analysten von Bloomberg Intelligence warnen vor sinkenden Margen bei europäischen Herstellern mit starkem US-Geschäft. Sollten die Stahlzölle unter der Trump-Administration tatsächlich fallen, dürfte der bisherige Preisvorteil auf dem amerikanischen Markt deutlich schrumpfen. Doch wie stark wiegt die US-Abhängigkeit für das Unternehmen tatsächlich?
Die US-Sparte im Fokus
Innerhalb der Branche gilt SSAB als besonders exponiert. Rund 30 Prozent der gesamten Produktionskapazitäten befinden sich in den Vereinigten Staaten. Bisher profitierten lokale Produzenten von den hohen Markteintrittsbarrieren für ausländische Konkurrenten. Eine Lockerung der Handelsschranken könnte die Wettbewerbsdynamik verändern und die Preissetzungsmacht des Konzerns in seinem wichtigsten Auslandsmarkt schwächen.
Operative Trends und Termine
Dabei sahen die Prognosen zuletzt noch positiv aus. Ende Januar stellte das Management für das erste Quartal 2026 höhere Auslieferungsmengen in Aussicht. Besonders im Bereich Spezialstahl wird mit einer saisonalen Belebung der Nachfrage gerechnet. Auch für die US-Aktivitäten wurden bislang leicht steigende Preise und Mengen bei moderat höheren Rohstoffkosten kalkuliert.
Weitere Klarheit über die strategische Ausrichtung und die Bilanzzahlen des vergangenen Jahres bringt die Veröffentlichung des Geschäftsberichts in der 12. Kalenderwoche. Am 28. April folgen schließlich der Quartalsbericht für die Monate Januar bis März sowie die Jahreshauptversammlung des Konzerns.
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