Die Sprott Physical Silver-Aktie zeigt nach einem starken Jahresverlauf erhöhte Volatilität, aber die Treiber der Rally sind weiter vorhanden. Nach kräftigen Kursgewinnen setzt nun Gewinnmitnahme ein – ist das nur eine Atempause? Im Folgenden kläre ich, welche fundamentalen Faktoren den Trend stützen und welche technischen Signale kurzfristig für Vorsicht sorgen.

Warum der Aufwärtstrend bleibt

Sprotts Fonds profitiert direkt von der starken Entwicklung des physischen Silbers. Das Haus selbst nennt in seinem Bericht zu den "Top 10 Themes 2026" Faktoren wie fiskalische Dominanz und Deglobalisierung, die harte Assets begünstigen. Zudem lieferte Silber 2025 eine deutliche Outperformance gegenüber Gold und anderen Edelmetallen, was sich direkt in der NAV‑Expansion des Trusts niederschlägt. Die Aufnahme Silbers auf die US‑Liste kritischer Rohstoffe und Schätzungen eines Angebotsdefizits von rund 95 Mio. Unzen für 2026 verstärken das positive Fundament.

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Marktstrategen sehen zudem eine Makro‑Rotation hin zu Sachwerten; während Minenaktien hinterherhinken, nehmen physisch hinterlegte Vehikel wie PSLV den Großteil der Rally mit.

Technische Lage und Kennzahlen

Der Schlusskurs am Freitag lag bei 25,34 € (-2,93%); auf Sicht von zwölf Monaten liegt der Titel bei +152,74%, seit Jahresbeginn bei +11,46%. Die Volatilität ist hoch (30‑Tage annualisiert ~46%), der RSI bei 33,7 deutet kurzfristig nicht auf Überkauftheit hin, sondern eher auf Abkühlung. Der Abstand zu den gleitenden Durchschnitten ist weiterhin groß (50‑Tage: 17,22 €, 200‑Tage: 12,70 €), was die Stärke der längerfristigen Bewegung unterstreicht.

Kurzfristig ist die Aktie anfällig für Gewinnmitnahmen nach dem raschen Vorlauf. Mittel‑ bis langfristig geben das Angebotsdefizit und die anhaltend hohen Metallpreise dem NAV jedoch Unterstützung.

Ausblick

Solange die physische Nachfrage hoch bleibt und das prognostizierte Angebotsdefizit nicht aufgehoben wird, bleibt der strukturelle Aufwärtstrend von PSLV intakt. Kurzfristig könnten Rückschläge auftreten; realistische Unterstützungsmarken liegen am 50‑Tage‑Durchschnitt (≈17,22 €) und tiefer am 100/200‑Tage‑Niveau. Fällt der Kurs nachhaltig unter diese Zonen, würde das die Perspektive deutlich eintrüben. Bleiben die fundamentalen Rahmenbedingungen jedoch bestehen, ist eine Fortsetzung der Rally plausibel.

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