Southern Aktie: Relevante Einflussfaktoren

Während Southern Company weiterhin Milliarden in die Energiewende pumpt, zeigen die großen Investoren ein gespaltenes Bild. Während einige Institutionen massiv aufstocken, reduzieren andere ihre Positionen deutlich – und sogar die CEO verkauft. Steht der Utilities-Riese vor einer Trendwende oder ist dies nur eine temporäre Verunsicherung?
Machtpoker der Großinvestoren
Die institutionelle Landschaft bei Southern Company gleicht aktuell einem Schachbrett mit unberechenbaren Zügen. Auf der einen Seite baut Trexquant Investment LP eine komplett neue Position im Wert von 27,5 Millionen Dollar auf. Noch deutlicher signalisiert Caisse DE Depot ET Placement DU Quebec sein Vertrauen mit einer nahezu Verdopplung des Engagements um 99,2 Prozent.
Doch nicht alle teilen diesen Optimismus: Rafferty Asset Management reduziert seinen Bestand um fast ein Fünftel. Noch bemerkenswerter: CEO Kimberly S. Greene verkaufte selbst 13.158 Aktien und verringerte ihre Beteiligung um über 12 Prozent. Diese gegenläufigen Signale deuten auf erhebliche Unsicherheit über die faire Bewertung des Unternehmens hin.
Solide Zahlen mit kleinen Makeln
Die jüngsten Quartalszahlen vom Juli zeigen ein gemischtes Bild. Zwar übertraf der Umsatz von 6,97 Milliarden Dollar die Erwartungen deutlich und legte im Jahresvergleich um 7,9 Prozent zu. Beim bereinigten Gewinn je Aktie verfehlte Southern Company mit 0,92 Dollar jedoch knapp die Konsenserwartung von 0,93 Dollar.
Für das Gesamtjahr 2025 erwarten Analysten weiterhin einen EPS von 4,29 Dollar. Die eigene Prognose für das dritte Quartal liegt bei 1,50 Dollar je Aktie – ein ambitioniertes Ziel angesichts der aktuellen Marktvolatilität.
Milliarden-Offensive für die Energiezukunft
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Das eigentliche Zugpferd bleibt der massive Investitionsplan: Southern Company hat sein Fünf-Jahres-Programm auf 76 Milliarden Dollar aufgestockt – eine Erhöhung um satte 12 Milliarden. Dieses Geld fließt in:
- Neue Kraftwerkskapazitäten von 10 Gigawatt
- 13 Milliarden Dollar für Netzstabilität und Batteriespeicher
- Über 1.000 Meilen neue Stromleitungen für erneuerbare Energien
Hinter dem Ausbau steht explodierende Nachfrage: Der Datencenter-Bereich allein verzeichnete im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 13 Prozent. Southern Company sieht potenzielle Neukunden mit einem Gesamtbedarf von über 50 Gigawatt – ein gewaltiger Wachstumstreiber für die kommenden Jahre.
Dividenden-Rekord und technische Warnsignale
Trotz der Unsicherheiten bleibt die Dividenden-Attraktivität ungebrochen. Southern Company zahlt weiterhin 2,96 Dollar je Aktie jährlich, was einer Rendite von 3,2 Prozent entspricht. Über 20 Jahre kontinuierliche Dividendenerhöhungen unterstreichen die Verlässlichkeit.
Technisch jedoch zeigen sich erste Warnsignale: Die Aktie brach kürzlich unter ihren 100-Tage-Durchschnitt und notiert auch unter der 200-Tage-Linie. Seit Ende August verlor sie bereits 1,8 Prozent an Wert.
Dennoch bleiben viele Analysten optimistisch: BMO Capital Markets erhöhte sein Kursziel von 98 auf 102 Dollar. Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei 94,36 Dollar bei einer Mischung aus Kauf- und Halte-Empfehlungen.
Die Frage bleibt: Setzen sich langfristig die Fundamental-Stärken durch – oder gewinnen die kurzfristigen technischen und institutionellen Bedenken die Oberhand?
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