Die „Fondsboutique“ Source For Alpha setzt, so Jahrstorfer, auf sehr aktives Fondsmanagement und verbindet dazu wissenschaftliche Anlagestrategien mit persönlicher Beratung. Das Nützen von finanzwissenschaftlichen Erkenntnissen ist Anlagephilosophie; S4Alpha investiert damit objektiv basierend auf empirischer Kapitalmarktforschung. Nach dem Motto „Wissen schafft Werte“. So auch beim sparplanfähigen Value-Aktienfonds S4A US Long, der ausschließlich in USA-Titel investiert. Die Anlagephilosphie dort bedeutet das Einsetzen von wissenschaftlichen Anlageregeln in einem regelgebundenen Selektionsprozess, daraus erfolgt das Identifizieren von unterbewerteten Aktien mit konsequent wertorientiertem Ansatz; plus ein kontinuierliches Anpassen des Portfolios bei immer 100%igem Investiertsein.

Jahrstorfer betont: „Der Investmentstil ist ein wesentlicher Risikofaktor in der Produktauswahl.“ Denn gerade der Performancevergleich z.B der US-Technologiewerte 2022 (down) mit 2023 (up) zeige, dass eine Diversifikation des Investmentstils notwendig ist. Auch in der Zeit, als vor allem Wachstumswerte Treiber des S&P 500 waren, hat der Value-Fonds sehr gut abgeschnitten; und in 2022 und 2023 erreicht(e) er eine deutliche Outperformance gegenüber dem S&P 500 Benchmarkindex.

Welche Erkenntnisse der empirischen Kapitalmarktforschung zu Faktoren der Aktienselektion (Value, Risk, Momentum) fließen in den Value-Investmentprozess ein? Drei: Erstens, Value-Aktien mit niedriger Bewertung zeigen langfristige Outperformance - aber auch Phasen der Underperformance. Zweitens, Value-Titel weisen häufig höhere Risiken auf als die Benchmark. Und drittens, Aktien mit negativem Momentum (d.s. „Verlierer“ in der historischen Kursentwicklung, Value-Titel sind das häufig) sollte man vermeiden. Das heißt für die systematische Anlagestrategie: Investieren in Value-Aktien ja, aber mit Vermeiden von riskanten Aktien und historischen „Loser“-Titeln. Wobei, auch das zeigt die Kapitalmarktforschung: Obwohl antizyklische „Loser-Aktien“ im Durchschnitt eine Underperformance aufweisen, sind sie insbesondere nach Aktiencrash-Situationen (die Forschung identifiziert allein seit 2001 zehn solche Krisenphasen) ein lohnenswertes Investment, weil sie da eine signifikante Outperformance aufweisen.

Den Selektionsprozess im Risikomanagement des S4A US Long Value-Aktienfonds erklärt Jahrstorfer so: Die Titelauswahl aus dem S&P 500 Universum erfolgt unter Berücksichtigung bzw. Nutzung von „zeitvariablen Risikoprämien“: Bei hohen Risikoprämien sind diese entsprechenden Aktien im Value-Portfolio übergewichtet, wobei aber klassische Value-Klumpenrisiken (Vola- & Beta-Marktrisiken, Default Risk, vergangene Losertitel) vorher eliminiert werden. Das Resultat sind rund 100 Aktien im Fondsportfolio. Aktuell gebe es „Signale für den Einstieg“: Bewertungen steigen...

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