Solana: Wende nach Hack-Schock?
Solana-Anleger haben eine turbulente Woche hinter sich: Ein massiver Hack bei einer der größten Krypto-Börsen sorgte kurzzeitig für Panikstimmung am Markt. Doch statt des befürchteten Absturzes ins Bodenlose zeigt der Kurs eine verblüffende Widerstandskraft. Während sich der Staub legt, stellen sich Investoren die entscheidende Frage: Bahnt sich hier, befeuert durch institutionelle Gelder, eine unerwartete Trendwende an oder ist die Gefahr noch nicht gebannt?
Millionen-Raub bei Upbit
Das dominante Thema der letzten Tage war zweifellos der Sicherheitsbruch bei Upbit, Südkoreas größter Krypto-Börse. Hacker, die laut Behörden vermutlich der berüchtigten Lazarus-Gruppe angehören, nutzten eine Schwachstelle in der Hot Wallet aus und erbeuteten Solana-Assets im Wert von rund 36 Millionen Dollar.
Die unmittelbare Folge war ein Schock für die Liquidität: Upbit stoppte sofort alle Ein- und Auszahlungen für Solana und verbundene Token. Dass der Börsenbetreiber Dunamu versprach, für alle Verluste mit Firmenvermögen aufzukommen, verhinderte zwar einen totalen Panikverkauf, doch die Unterbrechung des Handels auf einem der wichtigsten asiatischen Marktplätze dämpfte die Stimmung massiv.
Institutionelle Anleger greifen zu
Doch genau in dieser Phase der Unsicherheit zeigt sich die aktuelle Stärke von Solana. Anstatt auf neue Tiefststände zu fallen, stabilisierte sich der Kurs und notiert aktuell bei 140,83 US-Dollar. Der Grund für diesen Optimismus kommt aus den USA: Erstmals nach einer Durststrecke von 21 Tagen verzeichneten die Solana-Spot-ETFs wieder Nettozuflüsse.
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Rund 5,37 Millionen Dollar flossen am Donnerstag in die Produkte, angeführt von Schwergewichten wie Grayscale und Fidelity. Dies signalisiert eine wichtige Trendwende: Institutionelle Investoren scheinen das aktuelle Preisniveau – der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt immerhin rund 40 Prozent – als attraktive Einstiegschance zu bewerten und blenden die operativen Probleme an den zentralisierten Börsen aus.
Daten widerlegen Panik-Gerüchte
Auch ein Blick unter die Motorhaube des Netzwerks beruhigt die Nerven. Entgegen den kursierenden Gerüchten über eine massive Kapitalflucht aus dem Ökosystem („Bank Run“), sprechen die On-Chain-Daten eine andere Sprache. Zwar sank der Gesamtwert der hinterlegten Gelder (TVL) parallel zum Kursrutsch, doch die Anzahl der Token in wichtigen Protokollen blieb stabil.
Wichtige Plattformen wie Jito oder Raydium verzeichneten im letzten Monat nur minimale Abflüsse, die weit geringer ausfielen als der Preisrückgang des Coins selbst. Das "Smart Money" und die langfristigen Staker halten dem Netzwerk also trotz der Volatilität von annualisiert über 67 Prozent die Treue.
Zum Start in den Dezember bleibt die Lage dennoch spannend. Die Bullen haben den „Schock“ zwar absorbiert, doch für eine echte Entwarnung muss der Aufwärtstrend bei den ETFs anhalten und die Liquidität in Asien vollständig zurückkehren. Gelingt dies, könnte sich die Stabilisierung schnell in eine Erholungsrally verwandeln.
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