Solana steht Mitte Januar 2026 an einem Wendepunkt. Während der Kurs bei rund 144 US-Dollar nach wie vor deutlich unter seinen Höchstständen notiert, laufen die Netzwerk-Fundamentaldaten auf Hochtouren. Der entscheidende Faktor könnte das bevorstehende Alpenglow-Upgrade werden – ein technischer Quantensprung, der die Blockchain schneller machen soll als die meisten zentralisierten Systeme.

Kurs unter Druck, Netzwerk auf Rekordkurs

Der SOL-Token bewegte sich in dieser Woche um die Marke von 144 US-Dollar, nachdem er zwischenzeitlich den Widerstand bei knapp 147 Dollar durchbrochen hatte. Seit dem Dezember-Tief bei 117 Dollar hat sich der Kurs zwar um etwa 12 Prozent erholt, bleibt aber weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei knapp 295 Dollar. Die technischen Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild: Der RSI liegt über 50 und deutet auf Kaufdruck hin, doch die nächsten Widerstände bei 155 und 172 Dollar sind noch nicht in Sicht.

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Interessanter als die Kursbewegung sind die On-Chain-Daten. Die Solana Foundation meldete kürzlich, dass 2025 insgesamt 1,6 Billionen US-Dollar an Handelsvolumen über dezentrale Börsen auf Solana abgewickelt wurden – etwa 12 Prozent des gesamten Krypto-Spotmarkts. Anwendungen auf der Blockchain generierten 2,39 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Rekord.

Alpenglow: 100-mal schneller

Das wichtigste Ereignis für Solana dürfte das Alpenglow-Upgrade sein, das Anfang 2026 ausgerollt werden soll. Im September 2025 stimmten 98 Prozent der Validatoren dafür – ein klares Signal. Alpenglow ersetzt den bisherigen Konsensmechanismus durch ein neues System namens Votor und Rotor. Das Ziel: Die Finalisierungszeit von derzeit 12,8 Sekunden auf 100 bis 150 Millisekunden zu senken.

Diese Verbesserung würde Solana in eine Liga mit zentralisierten Web2-Infrastrukturen katapultieren und die Blockchain für institutionelle Anwendungen attraktiver machen, die sofortige Abwicklungen erfordern. Lucas Bruder, CEO von Jito Labs, bezeichnete Alpenglow als essenziell, um Solana als „dezentralisierte NASDAQ" zu etablieren. Auch die historischen Netzwerkausfälle, die Solana in der Vergangenheit plagten, sollen durch die vereinfachte Architektur der Geschichte angehören.

Institutionelles Interesse wächst

Neben dem technischen Fortschritt gibt es auch positive Signale von institutioneller Seite. Morgan Stanley reichte Anfang Januar bei der SEC einen Antrag für zwei neue Krypto-ETFs ein, darunter einen Solana Trust. Das ist bemerkenswert, denn es handelt sich um das erste Retail-ETF-Produkt einer großen Bank für SOL neben Bitcoin. Auch wenn die Zuflüsse in Solana-ETFs bisher bescheiden waren, zeigt die Entwicklung, dass sich die Wall Street ernsthaft mit der Blockchain beschäftigt.

Visa nutzt Solana bereits für USDC-Stablecoin-Abrechnungen, und tokenisierte Geldmarktfonds finden zunehmend ihren Weg auf die Plattform. Die Netzwerkleistung – aktuell rund 4.000 Transaktionen pro Sekunde bei Blockzeiten von unter 400 Millisekunden – macht Solana für solche Use Cases attraktiv.

Risiken nicht außer Acht lassen

Trotz der positiven Fundamentaldaten gibt es Gegenwind. Ein Rechtsstreit im Zusammenhang mit dem Solana-Ökosystem könnte das Vertrauen institutioneller Investoren belasten. Zudem ist das Open Interest bei Solana-Derivaten von 17 Milliarden Dollar auf 7,5 Milliarden Dollar gesunken – ein Zeichen nachlassender Spekulation. Auch die Network Value to Transactions Ratio liegt auf einem Sieben-Monats-Hoch, was darauf hindeutet, dass die Bewertung schneller steigt als die tatsächliche Nutzung.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Solana die technischen Widerstände bei 147 bis 150 Dollar nachhaltig überwinden kann. Entscheidend dürfte sein, wie reibungslos Alpenglow implementiert wird und ob die regulatorischen Unsicherheiten geklärt werden können. Die Konkurrenz durch Ethereum und andere Layer-1-Blockchains bleibt bestehen, doch mit dem geplanten Upgrade könnte Solana einen entscheidenden Vorteil ausspielen.

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