Solana: Überraschend komplex!
Der Kryptomarkt steht unter Stress – und Solana bekommt das deutlich zu spüren. Der SOL-Token ist in den vergangenen Tagen unter die psychologisch wichtige 130-Dollar-Marke gerutscht und notiert aktuell bei rund 127 US-Dollar. Innerhalb einer Woche summiert sich das Minus auf knapp 13 Prozent. Während makroökonomische Unsicherheit die Risikobereitschaft dämpft, stellt sich die Frage: Wie robust ist das Solana-Ökosystem wirklich?
Kursentwicklung und technische Lage
Heute schwankte SOL zwischen 125,78 und 133,63 US-Dollar – ein Spiegelbild der erhöhten Volatilität. Der Abwärtstrend begann Mitte Januar, als der Token noch bei rund 146 Dollar notierte. Seither verlor Solana kontinuierlich an Wert, während der Gesamtkryptomarkt in dieser Woche über 120 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung einbüßte.
Technisch betrachtet liegt die nächste Unterstützungszone bei 125 bis 126 Dollar. Ein Bruch dieser Marke könnte den Weg Richtung 120 Dollar öffnen. Auf der Oberseite bildet der Bereich um 132 bis 135 Dollar – nahe dem 50-Tage-Durchschnitt – den ersten Widerstand. Der Stochastik-Indikator deutet auf überverkaufte Bedingungen hin, der Supertrend-Indikator bleibt jedoch klar bärisch.
Netzwerk-Aktivität im Aufwind
Unabhängig vom Preis zeigen die On-Chain-Daten ein anderes Bild. Laut Nansen verzeichnete Solana zuletzt 27,1 Millionen aktive Adressen pro Woche – ein Plus von 56 Prozent im Wochenvergleich. Die Transaktionszahlen bleiben mit 515 Millionen wöchentlich hoch, allein am Montag kamen 8,6 Millionen neue Adressen hinzu.
Der Total Value Locked (TVL) in DeFi-Anwendungen auf Solana stieg innerhalb eines Monats von 8,8 auf 9,2 Milliarden Dollar. Das deutet darauf hin, dass das Vertrauen in das Ökosystem trotz fallender Kurse intakt bleibt. Allerdings flossen Stablecoins im Wert von rund 2,7 Milliarden Dollar ab – ein Minus von 17 Prozent in 30 Tagen.
ETF-Zuflüsse und institutionelles Interesse
Während Bitcoin-ETFs am Montag Abflüsse von 483 Millionen Dollar verzeichneten, flossen in Solana-ETFs 3,08 Millionen Dollar. Die Summe ist überschaubar, das Signal aber bemerkenswert: Institutionelle Anleger scheinen Solana trotz der Korrektur nicht abzuschreiben. Zudem reichte Morgan Stanley Anfang Januar einen Antrag für einen Solana Trust ETF bei der SEC ein – ein erster Schritt einer Großbank in Richtung Retail-Produkt für SOL.
Corporate Treasuries unter Druck
Unternehmen, die Solana als Treasury-Asset halten, kämpfen mit hohen unrealisierten Verlusten. Forward Industries, mit über 6,91 Millionen SOL im Bestand, sitzt auf einem Buchverlust von mehr als 700 Millionen Dollar. Weitere Firmen wie Upexi (minus 47 Millionen Dollar) oder Galaxy Digital (minus 52 Millionen Dollar) sind ebenfalls betroffen. Seit zwei Monaten gab es keine neuen Corporate-Käufe mehr.
Ausblick: Entscheidende Tage
In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die Zone um 125 Dollar hält. Gelingt die Stabilisierung und die Rückeroberung der 132-Dollar-Marke, könnte SOL wieder Richtung 147 Dollar laufen. Andernfalls droht ein Test der 120-Dollar-Schwelle. Das für 2026 angekündigte Alpenglow-Upgrade, das die Finalisierungszeit von Transaktionen auf 100 bis 150 Millisekunden verkürzen soll, bleibt ein wichtiger Katalysator. Aktuell sind rund 70 Prozent des zirkulierenden SOL-Angebots gestakt – ein Zeichen für langfristig orientierte Halter.
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