Vier Wochen lang ging es für Solana nur in eine Richtung – abwärts. Doch zum Jahreswechsel zeigt sich eine Kehrtwende: Die Blockchain verzeichnet nicht nur steigende Kurse, sondern auch fundamentale Fortschritte. Während Bitcoin und Ethereum seitwärts laufen, expandiert das Solana-Ökosystem mit Rekordwerten bei tokenisierten Vermögenswerten und institutionellem Interesse.

Kursrally mit technischer Hürde

Nach vier verlustreichen Wochen legte SOL in den vergangenen sieben Tagen rund 2,96 Prozent zu. Der Kurs bewegt sich aktuell in einer Spanne zwischen 126 und 132 US-Dollar und testet damit den 50-Tage-Durchschnitt bei 131 Dollar. Dieses technische Level gilt als entscheidende Marke für eine nachhaltige Erholung.

Parallel dazu zeigen On-Chain-Daten ein klares Bild: Große Investoren mit Käufen von mindestens zehn SOL erhöhen ihre Positionen deutlich. Diese Akkumulation durch sogenannte Whale-Wallets kontrastiert mit der Zurückhaltung im Gesamtmarkt, wo Bitcoin nahe 90.000 Dollar konsolidiert.

Tokenisierte Assets auf Allzeithoch

Der eigentliche Treiber hinter Solanas Stärke liegt im Ausbau der Real-World-Asset-Sparte (RWA). Das Volumen tokenisierter Vermögenswerte erreichte diese Woche mit 873,3 Millionen US-Dollar einen neuen Höchststand – ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vormonat und 325 Prozent Wachstum im Jahresverlauf 2025.

Die größten Positionen:
- BlackRocks USD Institutional Digital Liquidity Fund: 255,4 Mio. USD
- Ondo US Dollar Yield: 176 Mio. USD
- Tokenisierte Tesla-Aktien: 48,3 Mio. USD
- Tokenisierte Nvidia-Aktien: 17,6 Mio. USD

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Die Zahl der Wallets mit RWA-Token stieg innerhalb von 30 Tagen um 18,4 Prozent auf 126.236 – ein Zeichen für breitere Akzeptanz sowohl bei Privatanlegern als auch institutionellen Investoren.

Gleichzeitig kletterte der Total Value Locked (TVL) im DeFi-Bereich binnen 24 Stunden um 11,8 Prozent. Die Protokolleinnahmen summieren sich über die letzten 30 Tage auf rund 110 Millionen Dollar, was die Fähigkeit des Netzwerks unterstreicht, trotz niedriger Transaktionskosten signifikante Gebühren zu generieren.

Infrastruktur-Upgrades und Western Union

Für das erste Quartal 2026 steht das Mainnet-Update "Alpenglow" an, das die Transaktionslatenz auf 100 bis 150 Millisekunden senken soll – ein Wert, der mit zentralisierten Systemen wie Nasdaq oder Visa vergleichbar wäre. Zudem arbeitet das Team am Firedancer-Client, der theoretisch eine Million Transaktionen pro Sekunde ermöglichen könnte.

Ein weiterer Meilenstein: Western Union baut eine Stablecoin-Plattform auf Solana, die in der ersten Jahreshälfte 2026 starten soll. Mit 150 Millionen Kunden könnte dies erhebliches Transaktionsvolumen auf die Blockchain bringen. Parallel dazu bleiben mit 17.708 aktiven Entwicklern – nur Ethereum hat mehr – die Innovationskraft und Anwendungsentwicklung hoch.

Regulatorischer Rückenwind

Die US-Regulierung könnte für zusätzlichen Schub sorgen. Der Rücktritt von SEC-Kommissarin Caroline Crenshaw am 2. Januar wird von Marktteilnehmern als möglicher Schritt zu einer kryptofreundlicheren Aufsicht interpretiert. Institutionelles Kapital fließt bereits: Solana-ETFs verzeichneten im vergangenen Jahr Zuflüsse von 765 Millionen Dollar.

Das Alpenglow-Update und die Fähigkeit, die 131-Dollar-Marke nachhaltig zu überwinden, dürften die Richtung für das erste Quartal vorgeben. Die fundamentalen Daten sprechen jedenfalls eine klare Sprache.

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