Solana: Stärke auf breiter Basis
Solana meldet sich zum Jahresauftakt mit einem Gesamtpaket aus technischer Stärke, hoher Netzwerkauslastung und wachsendem Interesse institutioneller Investoren zurück. Während der Kryptomarkt insgesamt von politisch beeinflussten Zinserwartungen profitiert, gelingt Solana der Sprung in eine taktisch wichtige Zone um 145 US‑Dollar. Spannend ist vor allem, dass der Aufschwung nicht nur von Spekulation, sondern von klar messbarer Nutzung im Netzwerk getragen wird.
Kursbild und Derivate: Technischer Rückenwind
SOL notiert heute bei rund 146 US‑Dollar und hat sich damit deutlich von den Tiefpunkten im Dezember abgesetzt. Auf Sicht von 30 Tagen ergibt sich ein Plus von knapp 13 Prozent, der Kurs liegt zugleich spürbar über dem 50‑Tage-Durchschnitt – ein Zeichen für einen intakten kurzfristigen Aufwärtstrend.
Auf der technischen Seite rückt vor allem der Bereich um 145 US‑Dollar in den Fokus. Analysten sehen hier eine psychologisch und charttechnisch relevante Marke, an der ein „Cup-and-Handle“-Muster vollendet werden könnte. Ein stabiler Tagesschluss darüber würde aus Sicht der Charttechnik Spielraum in Richtung 180 bis 190 US‑Dollar eröffnen.
Der Derivatemarkt stützt diese optimistische Lesart. Das Open Interest in Solana-Derivaten ist über das Wochenende um rund 8 Milliarden US‑Dollar auf fast 8,8 Milliarden US‑Dollar gestiegen. Diese deutliche Zunahme an gehebelten Positionen zeigt, dass professionelle Trader mit hoher Volatilität und einer möglichen Fortsetzung des Aufwärtstrends rechnen.
Institutionelle Zuflüsse und Unternehmens-Treasuries
Ein zentraler Treiber im aktuellen Zyklus sind die Kapitalströme institutioneller Anleger. U.S.-Spot-Solana-ETFs verzeichneten am 13. Januar Nettozuflüsse von 5,91 Millionen US‑Dollar. Kumuliert summieren sich die Nettomittelzuflüsse inzwischen auf rund 833 Millionen US‑Dollar, die gesamten Nettovermögen der Solana-ETFs liegen bei etwa 1,18 Milliarden US‑Dollar.
Heraus sticht der Bitwise Solana ETF (BSOL), der knapp 778 Millionen US‑Dollar verwaltet. Das Produkt ist für den „Innovation of the Year“-Award von ETF.com nominiert – vor allem wegen der Integration von Staking, die zusätzliche Ertragskomponenten für Anleger erschließt.
Parallel gewinnt die Nutzung von SOL in Unternehmensbilanzen an Bedeutung. Upexi hat heute eine strategische Finanzierung über 36 Millionen US‑Dollar mit Hivemind Capital abgeschlossen, um seine Solana-Treasury auszubauen. Das Unternehmen plant, mehr als 2,4 Millionen SOL zu halten und wäre damit der zweitgrößte börsennotierte SOL-Halter. Marktbeobachter werten dies als Signal, dass Solana zunehmend auch als Reserve-Asset und nicht nur als reiner Utility-Token gesehen wird.
On-Chain-Daten: Solana an der Spitze der Einnahmen
Fundamental wird das aktuelle Bewertungsniveau durch rekordhohe Aktivität im Netzwerk unterlegt. In der Woche bis zum 14. Januar 2026 erzielte Solana Netzwerkerlöse von 7,66 Millionen US‑Dollar und lag damit vor Tron (6,4 Millionen US‑Dollar) und Ethereum (3,2 Millionen US‑Dollar. Das unterstreicht, wie effizient das Protokoll seine hohe Transaktionskapazität in Einnahmen umsetzt.
Zentrale Kennzahlen im Überblick:
- Netzwerknutzung: Mehr als 4,8 Millionen aktive Adressen – ein Sechsmonatshoch
- Transaktionsvolumen: 1,7 Milliarden Transaktionen in 30 Tagen mit einem Gesamtvolumen von über 121 Milliarden US‑Dollar
- Entwickleraktivität: +73 % laut Santiment-Daten
Diese Kombination aus hoher Nutzeraktivität und steigender Entwicklerbeteiligung stärkt die Argumentation, dass der aktuelle Aufschwung durch organische Nachfrage nach Blockspace gestützt ist.
Wachstum im Ökosystem: Zahlungen und Prediction Markets
Auch auf Anwendungsebene setzt sich Solana gegen Wettbewerber durch. Der Zahlungsdienst x402 meldete heute, dass Solana die Base-Blockchain bei den täglichen Transaktionen überholt hat (518.400 gegenüber 505.000). Haupttreiber sind agentenbasierte Services, die den Großteil des Volumens ausmachen und Solana im Payment-Segment weiter verankern.
Im DeFi-Bereich sorgt insbesondere das Segment der Prognosemärkte für zusätzlichen Schub:
- Kalshi hat mit seiner On-Chain-Integration seit Mitte Dezember ein Volumen von über 28,6 Millionen US‑Dollar generiert.
- DFlow kommt auf mehr als 22,4 Millionen US‑Dollar, stark befeuert durch die Integration in die Phantom-Wallet.
Diese Ströme zeigen, dass Solana nicht nur von Meme-basierten Hypes lebt, sondern in Bereichen wie Payments und Prediction Markets reale Nutzung generiert.
Regulierung: Hoffnung auf klare Einstufung
Für Rückenwind sorgt zudem die politische Diskussion in den USA. Im Senat wird derzeit der „Clarity Act“ beraten, der unter anderem zur offiziellen Klassifizierung von SOL als Commodity führen könnte. Eine solche Einstufung würde aus heutiger Sicht die regulatorische Unsicherheit für Emittenten und institutionelle Investoren deutlich reduzieren.
Im Raum steht, dass klarere Regeln den Weg für weitere börsengehandelte Produkte ebnen und Solana regulatorisch näher an Bitcoin und Ethereum rücken könnten. Diese Perspektive erklärt, warum ein Teil der aktuellen Nachfrage von der Erwartung künftiger Produktzulassungen geprägt ist.
Fazit: Fundamentale Basis für den Aufschwung
Solana profitiert aktuell von einem seltenen Gleichlauf: Der Kurs hat die Zone um 145 US‑Dollar zurückerobert, Derivatedaten und Zuflüsse in ETFs signalisieren Vertrauen größerer Adressen, und zugleich erzielt das Netzwerk Rekorderlöse bei steigender Nutzung. Kurzfristig bleibt der Bereich um 150 US‑Dollar eine wichtige Hürde, doch die Kombination aus wachsender On-Chain-Aktivität, neuen Anwendungsfeldern und möglicher regulatorischer Aufwertung liefert eine solide Basis für die mittelfristige Story rund um SOL.
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