Solana: Objektiver Überblick
Solana hat seit dem Jahreshoch fast 60 Prozent verloren und handelt nahe kritischer Unterstützungen. Doch während der Kurs unter Druck steht, erzählt die Blockchain eine völlig andere Geschichte: Rekordtransaktionen, explodierende Nutzerzahlen und institutionelles Interesse. Wie passt das zusammen?
Netzwerk auf Höhenflug – Kurs im Keller
Die Diskrepanz könnte kaum größer sein. Solana verarbeitete im 30-Tage-Zeitraum bis Mitte Januar 2,3 Milliarden Transaktionen – deutlich mehr als Ethereum mit 64 Millionen. Die Zahl der täglichen Transaktionen kletterte auf 78 Millionen, ein Plus von 20 Prozent.
Noch beeindruckender entwickeln sich die aktiven Adressen: Innerhalb einer Woche sprangen sie von 2,9 Millionen auf über 5 Millionen – ein Anstieg von 51 Prozent. Über 30 Tage betrachtet erreichte Solana 85,3 Millionen aktive Adressen.
Die Netzwerkgebühren stiegen um 53 Prozent auf über 21 Millionen Dollar. Damit liegt Solana hinter Tron (27 Millionen Dollar) auf Platz zwei der gebührenstärksten Blockchains.
DeFi-Dominanz nimmt zu
Im dezentralen Finanzsektor baut Solana die Führung aus:
- DEX-Volumen: 107 Milliarden Dollar in 30 Tagen – mehr als Ethereum (45 Milliarden) und BSC (47 Milliarden) zusammen
- Total Value Locked: Steigt von 8,8 auf knapp 10 Milliarden Dollar
- Stablecoins: Erreichen Rekordwert von 15 Milliarden Dollar (+15% in sieben Tagen)
Protokolle wie Raydium, Jupiter und Meteora treiben das Wachstum. Pump.fun sorgt für einen Großteil der Handelsaktivität.
Institutionelle Bewegung
Während Bitcoin- und Ethereum-ETFs Abflüsse verzeichneten, flossen in Solana-ETFs 9,5 Millionen Dollar – als einzige große Krypto-Kategorie mit positiven Zuflüssen.
Interactive Brokers ermöglicht nun 24/7-Einzahlungen via USDC über Solana. Ondo Finance brachte mit Global Markets über 200 tokenisierte TradFi-Assets auf die Blockchain. Die tokenisierten Real-World-Assets auf Solana überschritten die Milliarden-Dollar-Marke.
„Blockchains werden zunehmend als neue Finanzinfrastruktur verstanden", erklärt Backpack-CEO Armani Ferrante. „Es geht weniger um NFTs oder spekulative Games, sondern um Finance."
Technische Upgrades voraus
Zwei bedeutende Entwicklungen stehen bevor: Das Alpenglow-Konsensprotokoll soll Anfang 2026 nahezu sofortige Transaktionsbestätigung liefern. Der Firedancer-Validator-Client zielt auf massive Kapazitätssteigerungen ab.
Gegenwind bleibt
Eine Sammelklage gegen Solana und verbundene Entitäten sorgt für rechtliche Unsicherheit. Kurzfristige Trader scheiterten mehrfach an technischen Widerständen. Der Token notiert unter seinen 50- und 100-Tage-Durchschnitten.
Der breitere Krypto-Markt leidet unter geopolitischen Spannungen und makroökonomischer Unsicherheit vor der anstehenden Fed-Entscheidung. Das belastet Altcoins überproportional.
Die fundamentale Stärke von Solana steht im krassen Gegensatz zur Kursschwäche – eine der bemerkenswertesten Diskrepanzen im aktuellen Krypto-Markt. Ob technische Upgrades und Ökosystem-Wachstum ausreichen, um die Stimmung zu drehen, hängt an der Klärung rechtlicher Fragen und der allgemeinen Marktlage.
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