Solana sendet derzeit widersprüchliche Signale an den Markt. Während der Kurs nach einer Ablehnung am Widerstand deutlich korrigiert und kurzfristig orientierte Anleger nervös macht, zeigen die Fundamentaldaten ein völlig anderes Bild. Massive Stablecoin-Zuflüsse und Rekordaktivitäten im Netzwerk deuten darauf hin, dass die langfristige Wachstumsgeschichte intakt ist. Doch im aktuellen Handel dominieren vorerst die Bären das Geschehen.

Korrektur und Liquidationen

Die kurzfristige Marktstimmung hat sich spürbar eingetrübt. Nachdem der Kurs an der Hürde von 145 US-Dollar gescheitert war, setzte eine Verkaufswelle ein, die den Preis in den Bereich von 133 bis 134 US-Dollar drückte. Diese Bewegung hatte schmerzhafte Folgen für spekulative Anleger: Innerhalb von 24 Stunden wurden Long-Positionen im Wert von über 59 Millionen US-Dollar liquidiert.

Zusätzlichen Druck erhält der Markt durch eine Pause bei den institutionellen Zuflüssen. Erstmals seit vier Wochen verzeichneten Solana-ETFs wieder Nettoabflüsse, was auf eine vorübergehende Zurückhaltung des "großen Geldes" hindeutet.

Netzwerk-Aktivität auf Rekordniveau

Im starken Kontrast zur Kursentwicklung stehen die On-Chain-Daten. Das Netzwerk verzeichnet ein massives Wachstum bei der Nutzung. Die Zahl der aktiven Adressen sprang im Wochenvergleich um 56 Prozent auf über 27 Millionen an, begleitet von einem Anstieg der wöchentlichen Transaktionen auf 515 Millionen.

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Besonders bemerkenswert ist die Kapitalrotation zugunsten von Solana. Während andere Blockchains wie Ethereum Abflüsse verzeichnen, flossen dem Solana-Netzwerk innerhalb eines einzigen Tages netto 532 Millionen US-Dollar an Stablecoins zu. Der Gesamtbestand an Stablecoins auf der Blockchain erreichte damit ein neues Rekordhoch von 15 Milliarden US-Dollar. Marktbeobachter werten dies als Indikator für wachsende Liquidität und Vertrauen in das Ökosystem.

Institutionelle Akzeptanz wächst

Trotz der kurzfristigen ETF-Abflüsse bleibt das strategische Interesse hoch. Ein klares Signal setzte der Bankenriese Morgan Stanley mit seinem Antrag für einen Solana-ETF Anfang Januar 2026. Zudem wächst der Sektor der tokenisierten realen Vermögenswerte (Real-World Assets) auf der Blockchain stetig und hat mittlerweile ein gesperrtes Volumen (TVL) von über einer Milliarde US-Dollar überschritten.

Co-Gründer Anatoly Yakovenko bekräftigte unterdessen die Philosophie der ständigen Weiterentwicklung („adapt or die“). Technische Upgrades wie "Firedancer" sollen die Transaktionskapazität künftig drastisch erhöhen, um Projekte wie das Liquiditätsprotokoll Meteora und den DeFi-Sektor weiter zu skalieren.

Entscheidende Marken im Fokus

Die technische Lage bleibt vorerst angespannt. Der Kurs notiert aktuell bei rund 134,30 US-Dollar und testet damit eine wichtige Nachfragezone. Für Anleger blickt nun alles auf die Unterstützung bei 125 US-Dollar. Sollte diese Marke fallen, drohen weitere Abgaben. Gelingt jedoch eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau, könnte der Widerstand bei 145 US-Dollar erneut angelaufen werden.

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