Solana steht an den Börsen aktuell unter Druck und notiert deutlich unter der Marke von 130 US-Dollar. Doch der Schein trügt: Während der Kurs schwächelt, explodieren im Hintergrund die Netzwerkaktivitäten und das Interesse institutioneller Investoren erreicht neue Höhen. Anleger stehen vor einem Rätsel: Ignoriert der Markt die fundamentalen Fortschritte des Blockchain-Netzwerks oder warnen die technischen Indikatoren vor weiterem Ungemach?

Diskrepanz zwischen Preis und Nutzung

Der aktuelle Kurs von 128,48 US-Dollar spiegelt kaum wider, was operativ auf der Blockchain passiert. Zwar verlor der Coin auf Wochensicht rund 7,6 Prozent, doch die On-Chain-Daten erzählen eine gegenteilige Geschichte. Die Zahl der aktiven Adressen sprang laut Daten von Nansen zuletzt um 56 Prozent auf über 27 Millionen an. Mit Transaktionsvolumina, die die Konkurrenz weit hinter sich lassen, zementiert Solana seinen Status als Hochleistungsnetzwerk.

Ein weiteres Signal der Stärke senden die Langzeitinvestoren: Die Staking-Rate erreichte heute mit 68,8 Prozent ein neues Allzeithoch. Das bedeutet, dass ein Großteil der verfügbaren Token fest im Netzwerk hinterlegt ist und dem Marktangebot entzogen wird – ein klarer Vertrauensbeweis der "Hodler".

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Institutionelle Anleger greifen zu

Auch abseits der Krypto-Community wächst die Akzeptanz. Morgan Stanley sorgte Anfang Januar für Aufsehen, als die Bank als erstes großes US-Institut einen Antrag für einen Solana-Spot-ETF einreichte. Diesem Schritt folgen Taten: Allein in der vergangenen Woche flossen rund 49,1 Millionen US-Dollar in bestehende Solana-ETFs, was das verwaltete Vermögen in diesem Segment auf über 1,1 Milliarden US-Dollar treibt.

Zusätzlich plant der Zahlungsdienstleister Western Union, im ersten Halbjahr 2026 einen Stablecoin auf der Solana-Blockchain herauszugeben. Dass ein 175 Jahre altes Traditionsunternehmen auf diese Infrastruktur setzt, unterstreicht das gewachsene Vertrauen in die Stabilität und Compliance des Netzwerks.

Warnsignale nicht ignorieren

Trotz der starken Fundamentaldaten gibt es Risikofaktoren. Der Bestand an Stablecoins im Netzwerk sank binnen 30 Tagen um beachtliche 2,7 Milliarden US-Dollar. Marktbeobachter werten solche massiven Abflüsse oft als Indiz für eine sinkende Liquidität oder eine Kapitalrotation in andere Sektoren. Zudem deutet das erhöhte Verhältnis von Netzwerkwert zu Transaktionen (NVT) darauf hin, dass die Bewertung derzeit der tatsächlichen Nachfrage vorausgeeilt sein könnte, was technischen Verkaufsdruck erklärt.

Die Situation gleicht einem Tauziehen zwischen exzellenten Fundamentaldaten und einem angeschlagenen Chartbild. Für eine nachhaltige Wende muss der Kurs den Widerstand bei 147 US-Dollar zurückerobern, um das bullische Szenario zu bestätigen. Sollte der Verkaufsdruck anhalten, dient die Zone um 120 US-Dollar als kritische Unterstützung, die nicht unterschritten werden darf.

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