Solana-Anleger blicken aktuell auf ein widersprüchliches Marktbild. Während der Kurs auf Wochensicht deutlich nachgegeben hat und mit wichtigen Unterstützungsmarken kämpft, zeigen die fundamentalen Daten in eine völlig andere Richtung. Im Gegensatz zur breiteren Marktschwäche bei Bitcoin und Ethereum verzeichnet das Solana-Ökosystem bemerkenswerte institutionelle Zuflüsse und strategische Partnerschaften.

ETFs gegen den Trend

Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und institutionellem Interesse ist auffällig. Obwohl der Solana-Kurs zuletzt unter Druck geriet und auf Wochensicht knapp 10 Prozent verlor, greifen ETF-Investoren zu. In der Woche bis zum 24. Januar verzeichneten Solana-ETFs Nettozuflüsse von über 11 Millionen US-Dollar.

Dies stellt einen deutlichen Kontrast zum Gesamtmarkt dar, da Bitcoin- und Ethereum-Produkte im gleichen Zeitraum Abflüsse von rund 103 Millionen US-Dollar hinnehmen mussten. Besonders der Fidelity Solana Fund (FSOL) stach hervor und zog an einem einzigen Tag fast 10 Millionen US-Dollar an. Das verwaltete Vermögen (AUM) der Solana-ETFs liegt damit inzwischen bei über 1,08 Milliarden US-Dollar.

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Partnerschaft mit R3 zielt auf Wall Street

Ein wesentlicher Treiber für die langfristige Perspektive ist die strategische Neuausrichtung des Blockchain-Unternehmens R3. Die Firma plant, ihre Plattform für die Tokenisierung realer Vermögenswerte (Real World Assets) über das Corda-Protokoll auf die Solana-Blockchain zu migrieren. Ziel ist es, institutionelle Renditen direkt auf die Chain zu bringen.

R3s Plattform unterstützt aktuell Vermögenswerte von über 10 Milliarden US-Dollar und ist mit Finanzschwergewichten wie HSBC und der Bank of America vernetzt. Der Fokus der Kooperation liegt auf der Tokenisierung von hochverzinslichen Anlagen wie Private Credit. Die vollständige Einführung des neuen Protokolls ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant.

Netzwerk-Aktivität auf Rekordniveau

Parallel zur institutionellen Adaption wächst die Nutzung des Netzwerks massiv. Die Integration von Solana in die Coinbase-App ist nun vollständig abgeschlossen, was Nutzern den direkten Handel über den DEX-Aggregator Jupiter ermöglicht. Dies spiegelt sich in den On-Chain-Daten wider: Solana führt den Markt mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von rund 4,4 Milliarden US-Dollar an – deutlich vor der Konkurrenz. Die Zahl der aktiven Adressen stieg im Wochenvergleich um 56 Prozent auf 27,1 Millionen.

Ausblick: Technisches Upgrade steht bevor

Der Fokus richtet sich nun auf das erste Quartal 2026. Mit dem geplanten "Alpenglow"-Upgrade soll die Finalität von Transaktionen auf etwa 150 Millisekunden reduziert werden. Diese technische Optimierung zielt darauf ab, die Blockchain noch attraktiver für den institutionellen Hochfrequenzhandel und schnelle Abwicklungen zu machen und die aktuelle Marktposition technologisch zu festigen.

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