Wer derzeit auf den Solana-Chart blickt, sieht Konsolidierung und Druck auf wichtige Unterstützungsmarken. Doch der Schein trügt: Unter der Haube eilt das Netzwerk von Rekord zu Rekord bei Nutzerzahlen und institutionellen Zuflüssen. Anleger stehen vor einer eklatanten Diskrepanz zwischen einem schwächelnden Kurs und boomenden Fundamentaldaten.

Kampf an wichtigen Chartmarken

Aktuell notiert Solana bei 127,66 US-Dollar und verzeichnete auf Wochensicht ein Minus von rund 12 Prozent. Trotz dieser Korrektur gelang es den Bullen zuletzt, die kritische Unterstützungszone im Bereich von 125 US-Dollar zu verteidigen. Die Volatilität bleibt jedoch hoch, und kurzfristige Händler agieren vorsichtig.

Gelingt hier die Stabilisierung, sehen Marktbeobachter den nächsten signifikanten Widerstand erst im Bereich von 145 bis 155 US-Dollar. Ein Rutsch unter die psychologisch und technisch wichtige Marke von 120 US-Dollar könnte das Chartbild hingegen weiter eintrüben und zusätzliches Abwärtspotenzial freisetzen.

Massive Netzwerkauslastung

Im starken Kontrast zur jüngsten Kursentwicklung stehen die On-Chain-Daten, die eine historische Stärke des Netzwerks belegen. Die Staking-Quote erreichte ein Rekordhoch von 70 Prozent, was das verfügbare Angebot verknappt und das Vertrauen der Langzeitanleger unterstreicht. Rund 55 Milliarden US-Dollar in SOL sichern derzeit das Netzwerk ab.

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Gleichzeitig explodierte die Netzwerkaktivität: In den letzten 30 Tagen wurden knapp 73,9 Millionen aktive Adressen gezählt – ein Anstieg von rund 21 Prozent. Auch die Liquidität bei Stablecoins im Solana-Ökosystem wuchs um über 12 Prozent auf 14,85 Milliarden US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass Kapital nicht aus dem Markt abfließt, sondern innerhalb des Ökosystems rotiert und für neue Anwendungen bereitsteht.

Institutionelle Investoren greifen zu

Während der breite Markt korrigiert, nutzen institutionelle Investoren die niedrigeren Kurse offenbar zum Einstieg. Solana-Anlageprodukte verzeichneten neun Wochen in Folge Nettozuflüsse. Allein in der Woche bis zum 21. Januar flossen fast 50 Millionen US-Dollar in entsprechende Vehikel, ungeachtet der Verkaufssignale in den Charts.

Zusätzlich stützen strategische Entwicklungen die mittelfristige Perspektive. Berichte über einen möglichen Spot-ETF-Antrag von Morgan Stanley sowie Pläne von Western Union, im ersten Halbjahr 2026 einen an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin auf der Solana-Blockchain zu lancieren, untermauern die Relevanz der Blockchain im traditionellen Finanzsektor.

Die Marktlage bleibt damit zweigeteilt: Während die Charttechnik kurzfristig Risiken aufzeigt, signalisieren die Fundamentaldaten eine intakte Wachstumsstory. Für die weitere Kursentwicklung dürfte entscheidend sein, ob die Unterstützung bei 120 US-Dollar hält und die institutionelle Nachfrage stabil bleibt.

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