Während Bitcoin und Ethereum unter massiven Kapitalabflüssen leiden, zeigt Solana eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Die Krypto-Plattform verzeichnet nicht nur positive ETF-Zuflüsse, sondern erreicht auch ein neues Allzeithoch bei der Netzwerksicherheit. Die Staking-Quote kletterte auf 68,8 Prozent – ein Signal, das institutionelle Investoren offenbar anders interpretieren als die allgemeine Marktschwäche.

Gegensätzliche Kapitalströme

Die Datenlage vom 20. und 21. Januar ist eindeutig: Während US-Krypto-ETFs Nettoabflüsse von über 766 Millionen Dollar verkraften mussten – Bitcoin-ETFs verloren 483 Millionen, Ethereum-ETFs 230 Millionen – flossen in Solana-ETFs 3,08 Millionen Dollar. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass professionelle Anleger die Korrektur gezielt nutzen, um SOL-Positionen aufzubauen.

Der Solana-Kurs bewegte sich am Donnerstag bei rund 130 Dollar und legte binnen 24 Stunden etwa 3,2 Prozent zu. Nach einer Wochenkorrektur von knapp 13 Prozent stabilisiert sich das Asset damit spürbar.

Rekordwerte bei der Netzwerksicherheit

Das eigentliche Fundament der aktuellen Entwicklung liegt im Staking-Verhalten. Rund 354,9 Millionen SOL – im Gegenwert von etwa 68,4 Milliarden Dollar – sind mittlerweile in Staking-Verträgen gebunden. Diese Quote von 68,8 Prozent entzieht dem zirkulierenden Angebot erhebliche Liquidität und könnte Abwärtsbewegungen abfedern.

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Die wichtigsten On-Chain-Kennzahlen:
* Staking-Rendite: 5,18 Prozent p.a.
* Netzwerk-Uptime: 99,99 Prozent
* Täglich aktive Adressen: 8,4 bis 8,6 Millionen
* Liquid-Staking-Protokolle wie Marinade Finance melden 21 Prozent TVL-Wachstum

Mobile-Offensive und KI-Spekulation

Die Expansion des Solana-Ökosystems geht über reine Netzwerkmetriken hinaus. Am 21. Januar startete Solana Mobile den Airdrop des SKR-Tokens für Nutzer des "Seeker"-Geräts. Der Token schoss nach dem Launch um über 40 Prozent nach oben, das Handelsvolumen explodierte um fast 5.800 Prozent. Mehr als 100.000 Seeker-Nutzer und Entwickler sind berechtigt – ein direkter Brückenschlag zwischen Hardware und Token-Ökonomie.

Parallel dazu treibt KI-Spekulation die Netzwerkaktivität. Die "Bags"-Launchplattform verzeichnete Mitte Januar einen Gebührenanstieg von 16.000 Prozent, ausgelöst durch den Hype um Anthropics Claude Code. Entwickler nutzen Solanas niedrige Latenz, um KI-assoziierte Token zu lancieren.

Kritische Marken im Blick

Die nächsten Handelstage dürften Aufschluss über die Nachhaltigkeit der Erholung geben. Der Widerstand bei 135 Dollar ist entscheidend: Ein nachhaltiger Ausbruch darüber, gestützt durch stabile On-Chain-Metriken, könnte den Wochentrend drehen. Fällt SOL dagegen unter 124 Dollar, stehen niedrigere Liquiditätszonen zur Diskussion. Die aktuelle Volatilität von knapp 35 Prozent (30-Tage-Basis) unterstreicht das weiterhin hohe Schwankungsrisiko.

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