Silber: Völlig entfesselt
Der Silberpreis kennt aktuell keine Grenzen mehr. Angetrieben von einer schwächelnden US-Währung und einer überraschenden Fluchtbewegung aus dem Krypto-Sektor jagt das Edelmetall von einem Rekord zum nächsten. Während Anleger Schutz in Sachwerten suchen, stellt sich die Frage: Ist das eine nachhaltige Neubewertung oder eine spekulative Übertreibung?
- Performance 30 Tage: +53,01 %
- Seit Jahresbeginn: +51,63 %
- Kursstand: 109,58 USD (direkt am 52-Wochen-Hoch)
Dollar-Schwäche als Treibstoff
Hauptverantwortlich für die Kursexplosion ist der rapide Wertverlust des US-Dollars. Auslöser waren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der sich unbesorgt über den Rückgang der Währung zeigte. Die Märkte interpretieren dies als klares Signal: Die Regierung toleriert oder begrüßt sogar einen schwächeren Dollar, um die Exportwirtschaft zu stützen.
Dieser politische Rückenwind hat direkte Folgen für den Rohstoffmarkt. Ein fallender "Greenback" macht Silber für Käufer außerhalb des Dollarraums günstiger, was die globale Nachfrage massiv anheizt. Investoren schichten ihr Kapital fluchtartig in Sachwerte um, was die Notierung gestern auf einen Schlusskurs von 109,58 USD trieb.
Krypto-Trader wechseln die Seiten
Eine völlig neue Dynamik erhält die Rally durch Akteure aus dem Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi). Das Handelsvolumen für Silber-Derivate auf Krypto-Börsen übersteigt zeitweise sogar das von etablierten Coins wie XRP oder Solana.
Auf Plattformen wie Hyperliquid entwickelte sich der Silber-Handel zu einem der aktivsten Märkte überhaupt, mit Tagesvolumina nahe der Milliarden-Grenze. Dies deutet auf eine signifikante Asset-Rotation hin: Trader ziehen Kapital aus volatilen Krypto-Währungen ab und parken es im traditionellen Edelmetallsektor, ohne dabei das digitale Ökosystem zu verlassen.
Physische Knappheit trifft Spekulation
Parallel zur spekulativen Welle sorgt die industrielle Nachfrage für ein festes Fundament. Besonders aus China wird ein enormer Bedarf gemeldet, getrieben durch die Solarindustrie und private Investoren. Die Lage ist so angespannt, dass Schmuckproduzenten ihre Fertigung teilweise auf 1-Kilogramm-Investmentbarren umgestellt haben, um den Kaufdruck zu bedienen.
Die technische Lage spiegelt diese Euphorie wider: Mit einem Zuwachs von über 53 % allein im letzten Monat und einer hohen Volatilität ist der Markt extrem aufgeheizt. Die fundamentale Verknappung gepaart mit der Dollar-Schwäche lässt kurzfristig kaum Raum für eine Entspannung, solange die geopolitischen und währungspolitischen Rahmenbedingungen unverändert bleiben.
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