Silber Preis: Bittersüßer Abgang?
Der Iran-Krieg treibt Anleger in den Dollar — und das kostet Silber. Nach einer beeindruckenden Jahresrallye von rund 152 % verlor das Edelmetall am Freitag gut 2,2 % und notierte zwischen 83,85 und 85,61 USD. Die Ursachen sind vielfältig, die fundamentale Lage aber bleibt angespannt.
Starker Dollar, steigende Renditen
Das Zusammenspiel zweier Faktoren lastet derzeit auf dem Silberpreis. Erstens: Der US-Dollar kletterte gegenüber dem Euro auf ein Sieben-Monats-Hoch — der Euro fiel zeitweise auf 1,1433 USD. Da Silber in Dollar gehandelt wird, verteuert das den Rohstoff für internationale Käufer spürbar.
Zweitens: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,28 %. Silber wirft keine Zinsen ab, was es gegenüber festverzinslichen Papieren weniger attraktiv macht. Hinzu kommt, dass der Brent-Ölpreis bei rund 100 USD je Barrel notiert — ein Niveau, das Stagflationssorgen schürt und die Erwartungen an baldige Fed-Zinssenkungen gedämpft hat. Marktbeobachter rechnen nun frühestens im Herbst mit ersten Schritten der US-Notenbank.
Angebotsseite bleibt strukturell knapp
Die fundamentale Lage erzählt eine andere Geschichte. Fresnillo, der weltweit größte Silberproduzent, senkte seine Produktionsprognose für 2026 um 9 %. Da neue Minenprojekte im Schnitt über 15 Jahre bis zur Förderreife benötigen, ist kurzfristig keine nennenswerte Ausweitung des Angebots in Sicht.
Auf der Nachfrageseite könnte ab April ein neuer Impulsgeber hinzukommen: Die indische Wertpapierbehörde SEBI erlaubt Investmentfonds ab dem 1. April 2026 eine Allokation von bis zu 35 % in Edelmetall-ETFs. Gemessen am indischen Fondsvolumen von geschätzten 970 Milliarden USD könnte das perspektivisch erhebliches Kapital in den Silbermarkt lenken.
Der aktuelle Preisrückgang ist damit weniger ein fundamentales Signal als ein makroökonomisches. Solange der Dollar stark bleibt und die Fed die Zinsen oben hält, dürfte der Gegenwind anhalten — unabhängig davon, wie eng das physische Angebot tatsächlich ist.
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