Silber: Nervosität vor US-Inflationsdaten bremst Rally

Die Märkte halten den Atem an: Während alle Welt auf die entscheidenden US-PCE-Inflationsdaten wartet, gerät Silber unter die Räder. Das Edelmetall durchbricht wichtige Marken und zeigt damit, wie sensibel Rohstoffe auf makroökonomische Unsicherheiten reagieren. Doch ist das nur ein Stolperstein auf dem Weg zu neuen Höhen – oder der Beginn einer größeren Korrektur?
Die 39-Dollar-Marke fällt
Der Silberpreis kämpft derzeit mit einem klaren Abwärtstrend. Nach dem Durchbruch der psychologisch wichtigen 39-Dollar-Marke zeigt das Edelmetall Schwäche und notiert aktuell bei 39,67 USD – und erreicht damit paradoxerweise ein neues 52-Wochen-Hoch. Diese scheinbar widersprüchliche Bewegung verdeutlicht die hohe Volatilität des Marktes.
Die Unsicherheit vor der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten lähmt die Käuferseite. Investoren warten ab, da diese Kennzahlen direkten Einfluss auf die Geldpolitik der Federal Reserve haben könnten. Für zinslose Anlagen wie Silber ist das ein entscheidender Faktor.
Fundamentale Stärke trotz kurzfristiger Schwäche
Doch die aktuelle Zurückhaltung ändert nichts an den starken strukturellen Treibern, die Silber langfristig stützen. Die wichtigsten Faktoren im Überblick:
• Kritisches Mineral: Die US-Regierung hat Silber kürzlich als "kritisches Mineral" eingestuft
• Energiewende-Boom: Die Solarindustrie sorgt für anhaltend hohe industrielle Nachfrage
• Anlegerinteresse steigt: ETF-Zuflüsse signalisieren wachsende Investitionsnachfrage
• Technische Position: Charttechnisch konsolidiert Silber knapp unter seinem Jahreshoch
Ausbruch oder Korrektur?
Mit einem beeindruckenden Jahresplus von über 32% steht Silber trotz der aktuellen Schwächephase glänzend da. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von über 15% zeigt die Stärke des langfristigen Trends.
Die entscheidende Frage bleibt: Wird die makroökonomische Unsicherheit nur eine kurze Verschnaufpause sein, oder droht dem Edelmetall eine größere Korrektur? Die Antwort dürfte in den kommenden US-Wirtschaftsdaten liegen – und damit in der Frage, wie die Federal Reserve ihre Geldpolitik ausrichten wird.
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