Siemens Healthineers hat sich im ambulanten Schmerztherapie-Markt der USA einen strategischen Partner gesichert. Die Kooperation mit Avanos Medical soll Bildgebung und Behandlung verzahnen – und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Analysten gespannt auf die Quartalszahlen Anfang Februar blicken.

Die wichtigsten Fakten:
- Co-Marketing-Vereinbarung mit Avanos Medical für den US-Markt
- Integration von mobilen C-Bogen-Systemen und Radiofrequenzablation
- Quartalszahlen am 5. Februar 2026 erwartet
- Analystenkonzens sieht Kursziel bei 55,58 Euro

Fokus auf ambulante Schmerzbehandlung

Die am 20. Januar 2026 verkündete Partnerschaft zielt auf ein spezialisiertes Segment: Siemens Healthineers bringt seine mobilen C-Bogen-Bildgebungssysteme (Cios Select und Cios Flow) ein, während Avanos Medical die Radiofrequenzablationstechnologie beisteuert. Das Ergebnis soll ein integriertes Ökosystem für ambulante Schmerztherapie werden.

Der Zeitpunkt ist strategisch gewählt. Der US-Gesundheitsmarkt für interventionelle Schmerzbehandlung wächst, getrieben durch die alternde Bevölkerung und den Trend zu ambulanten Eingriffen. Dass solche Kooperationen Früchte tragen können, zeigt sich indirekt: Die britische Kromek Group meldete zuletzt einen Gewinnsprung, maßgeblich durch Meilensteinzahlungen aus einer Vereinbarung mit Siemens Healthineers.

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Analysten bleiben optimistisch

Die Einschätzungen der Investmentbanken vor den anstehenden Quartalszahlen fallen mehrheitlich positiv aus. JPMorgan votiert mit "Overweight" und einem Kursziel von 61,30 Euro am ambitioniertesten. RBC Capital Markets bestätigt "Outperform" bei 55,00 Euro. Selbst die neutraler positionierte UBS hob ihr Kursziel kürzlich auf 51,00 Euro an.

Von zehn beobachtenden Häusern empfehlen sieben den Kauf, drei das Halten. Verkaufsempfehlungen fehlen. Der Konsens liegt bei 55,58 Euro – was vom aktuellen Niveau aus über 25 Prozent Aufwärtspotenzial bedeuten würde.

Quartalszahlen als Lackmustest

Am 5. Februar 2026 legt Siemens Healthineers die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres vor. Die Erwartungen sind konkret: Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 0,45 Euro, nach 0,42 Euro im Vorjahresquartal. Beim Umsatz wird hingegen ein leichter Rückgang auf 5,30 Milliarden Euro prognostiziert, verglichen mit 5,48 Milliarden Euro im Vorjahr.

Für das Gesamtjahr 2026 bleiben die Prognosen jedoch wachstumsorientiert: Der Konsens erwartet einen Jahresgewinn je Aktie von 2,35 Euro sowie einen Umsatzanstieg auf 24,14 Milliarden Euro. Die US-Partnerschaft dürfte dabei noch keine nennenswerten Beiträge liefern – ihre Wirkung wird sich erst mittelfristig zeigen.

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