Siemens Energy Aktie: Analysten legen nach
Die Rallye der letzten zwölf Monate sucht ihresgleichen, doch ist das Potenzial nun ausgeschöpft? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Marktteilnehmer, nachdem der Titel zuletzt in eine Konsolidierung überging. Zwei gewichtige Stimmen von der Wall Street und aus Frankfurt liefern nun frische Argumente, warum das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein könnte. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei der globale Hunger nach Energie.
Die wichtigsten Fakten:
* Bernstein Research: Aufnahme der Bewertung mit "Outperform".
* Deutsche Bank: Bestätigung des "Buy"-Ratings mit Kursziel 135 Euro.
* Treiber: Hoher Energiebedarf durch KI und notwendiger Netzausbau.
Doppeltes Vertrauensvotum
Gleich zwei Analysehäuser sorgten am Dienstag und Mittwochmorgen für positive Impulse. Besonders beachtet wird die Wiederaufnahme der Bewertung durch Bernstein Research. Die Experten stufen die Papiere direkt mit "Outperform" ein – ein Schritt, den Marktbeobachter oft als Qualitätsstempel für die langfristige Strategie eines Konzerns werten.
Fast zeitgleich meldete sich Deutsche Bank Research zu Wort. Analyst Gael de-Bray bestätigte seine Kaufempfehlung und sieht das Kursziel weiterhin bei 135 Euro. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau von 127,30 Euro impliziert dies ein weiteres Aufwärtspotenzial von rund 6 Prozent, auch wenn die Luft nach der jüngsten Kursvervielfachung naturgemäß dünner wird.
KI-Boom befeuert das Geschäft
Die Zuversicht der Experten stützt sich nicht auf vage Hoffnungen, sondern auf harte industrielle Trends. Siemens Energy positioniert sich als zentraler Profiteur eines "Super-Zyklus" im Stromnetz-Ausbau. Die Gleichung ist simpel: Der massive Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz erfordert enorme Mengen an Energie und eine modernisierte Infrastruktur.
Die Sparte Grid Technologies gilt hierbei als Hauptgewinner. Die einstigen Sorgenkinder, insbesondere die Windkraft-Probleme, scheinen vom Markt mittlerweile als bewältigbares Risiko eingepreist zu sein. Dass das Management selbst von der eigenen Stärke überzeugt ist, zeigte bereits das im November 2025 angekündigte Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro.
Konsolidierung auf hohem Niveau
Ein Blick auf die Kursdaten zeigt, dass die Aktie derzeit eine Verschnaufpause einlegt. Nach dem 52-Wochen-Hoch von 141,84 Euro an Heiligabend 2025 gaben die Notierungen um gut 10 Prozent nach. Angesichts einer Performance von über 136 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten werten Charttechniker diesen Rücksetzer als gesunde Korrektur.
Der langfristige Aufwärtstrend ist dabei ungebrochen. Der Kurs notiert mit 127,30 Euro weiterhin komfortabel über dem 50-Tage-Durchschnitt von 116,35 Euro. Die hohe Volatilität von rund 73 Prozent mahnt jedoch weiterhin zur Vorsicht – die Aktie bleibt ein Investment für nervenstarke Anleger.
Fundamental richtet sich der Fokus nun auf den Februar, wenn das Unternehmen die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorlegt. Bis dahin entscheidet der Kampf um die psychologisch wichtige Marke von 130 Euro über die kurzfristige Richtung. Gelingt hier der Ausbruch, wäre der Weg in Richtung des Deutsche-Bank-Kursziels charttechnisch frei.
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