Sellas Life Sciences macht einen entscheidenden Schritt bei der Entwicklung seines Hauptkandidaten SLS009. Durch den Start einer Phase-2-Studie rückt die Behandlung von neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) in den Fokus. Parallel dazu hat das Unternehmen seine finanzielle Basis durch die Ausübung von Optionsscheinen signifikant gestärkt.

Expansion in die Erstlinientherapie

Die neue klinische Untersuchung markiert den Übergang von der Behandlung bereits therapieresistenter Patienten hin zur Erstlinientherapie. Geplant ist die Aufnahme von rund 80 Patienten an Standorten in den USA und Europa. Dieser strategische Schritt basiert auf ermutigenden Daten aus früheren Tests bei rückfälligen AML-Patienten, in denen SLS009 eine Ansprechrate von bis zu 40 Prozent erzielte. Erste Ergebnisse aus der aktuellen Untersuchung werden für das vierte Quartal 2026 erwartet.

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Kapitalbasis deutlich verbreitert

Finanziell verschafft sich das Biotech-Unternehmen deutlich mehr Spielraum für seine Forschungsprojekte. Zwischen Ende 2025 und dem 11. März 2026 flossen Sellas Life Sciences brutto rund 42,6 Millionen US-Dollar aus der Ausübung von Optionsscheinen zu. Diese Mittel sind primär für die laufende klinische Entwicklung vorgesehen, wozu neben SLS009 auch die Phase-3-Studie des Immuntherapie-Kandidaten Galinpepimut-S (GPS) gehört.

An der Börse sorgten die Neuigkeiten zuletzt für eine Erholung. Nachdem der Titel am Donnerstag zunächst nachgegeben hatte, schloss die Aktie am Freitag mit einem Plus von 7,45 Prozent bei 4,69 Euro. Damit nähert sich der Kurs wieder seinem 52-Wochen-Hoch von 5,21 Euro an.

Für Marktteilnehmer rückt nun die Veröffentlichung des vollständigen Geschäftsberichts für das Jahr 2025 in den Mittelpunkt. Dieser wird Aufschluss darüber geben, wie lange die aktuellen Cash-Reserven für den operativen Betrieb und die kostenintensiven Studien ausreichen werden.

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