Transferpoker mit ungewöhnlichem Auftritt: Der FC Red Bull Salzburg geht bei der Verpflichtung von Stürmer August Priske leer aus. In einer kuriosen Fernsehsendung machte Djurgardens Sportchef Bo Andersson deutlich, dass für den 21-Jährigen kein Wechsel nach Österreich infrage kommt.

Spektakuläre Absage im TV-Studio

Die Szene könnte kaum skurriler sein: Während einer Live-Schaltung des schwedischen Senders "Fotbollskanalen" greift Priske zu einer Dose Red Bull. Prompt nimmt ihm Sportchef Andersson das Getränk ab und verkündet auf Deutsch: "Nicht Red Bull."

Diese inszenierte Geste spricht Bände. Djurgarden zeigt damit klare Kante gegenüber den österreichischen Interessenten. Die "Bullen" hatten zuletzt knapp sechs Millionen Euro für den dänischen Offensivtalent geboten.

Festhalten am Top-Talent

Andersson, in Schweden als "Super-Bosse" bekannt, ließ keinen Zweifel am Verbleib seines Schützlings: "Wir sind uns einig, mit keinem neuen Verein zu verhandeln. Das Interesse war groß, aber es wird nichts daraus."

Eine klare Ansage, die Salzburgs Transferpläne kurz vor Fensterschluss durchkreuzt. Priske bleibt damit vorerst beim schwedischen Top-Club, wo er sich zur Schlüsselfigur entwickelt hat.

Transferpoker mit Folgen

Das Scheitern des Deals bedeutet für Red Bull Salzburg einen herben Rückschlag. Der österreichische Rekordmeister sucht dringend nach Verstärkungen für die Offensive.

Priske galt als idealer Kandidat für die Roten Bullen. Doch Djurgarden zeigt sich unbeeindruckt von den finanziellen Verlockungen und setzt auf Kontinuität. Eine Entscheidung, die in Salzburg nun für Kopfzerbrechen sorgen dürfte.

Noch bis Mitternacht bleibt Zeit für Transferaktionen. Ob die Salzburger nun alternative Optionen anpeilen? Die Uhr tickt lautlos weiter.