Der Energieversorger RWE verringert seine Investitionsplanung um 10 Milliarden Euro bis 2030, während Ausschüttungen an Aktionäre steigen sollen.


Der Energieriese RWE hat seine Investitionspläne für die kommenden Jahre deutlich zurückgeschraubt, während die Dividende für die Aktionäre steigen soll. Wie der in Essen ansässige Konzern mitteilte, werden bis 2030 insgesamt 35 Milliarden Euro investiert – etwa 10 Milliarden Euro weniger als ursprünglich vorgesehen. Als Begründung verwies das Unternehmen auf das zunehmend unsichere globale Wirtschaftsumfeld, geprägt von geopolitischen Spannungen und Herausforderungen in den Lieferketten. Der Versorger, der auch als weltweit zweitgrößter Entwickler von Offshore-Windparks gilt, setzt künftig auf strengeres Risikomanagement und höhere Renditeerwartungen. Trotz reduzierter Investitionen hält RWE an seinen mittelfristigen und langfristigen Gewinnzielen fest. Für 2027 strebt das Unternehmen einen bereinigten Gewinn pro Aktie von etwa 3 Euro an, während das Ziel für 2030 unverändert bei rund 4 Euro pro Aktie liegt.


Dividendenanstieg trotz verhaltener Prognose

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Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2024 kann RWE solide Zahlen vorweisen. Der Konzerngewinn stieg deutlich auf 5,14 Milliarden Euro, verglichen mit 1,52 Milliarden Euro im Vorjahr. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 2,32 Milliarden Euro oder 3,12 Euro pro Aktie. Diese positive Entwicklung veranlasst den Energieversorger, seinen Aktionären eine Dividende von 1,10 Euro pro Aktie vorzuschlagen, was einer Steigerung von 0,10 Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das laufende Geschäftsjahr plant RWE, die Ausschüttung erneut um 0,10 Euro auf 1,20 Euro pro Aktie anzuheben. Langfristig strebt der Konzern eine jährliche Dividendensteigerung von 5 bis 10 Prozent bis 2030 an. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 fällt allerdings verhaltener aus: RWE erwartet einen bereinigten Nettogewinn zwischen 1,3 und 1,8 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von 4,55 bis 5,15 Milliarden Euro – beides unter dem Niveau des Vorjahres. Diese Einschätzung basiert auf der Erwartung, dass sich die Margen aus dem Stromverkauf und der kurzfristigen Optimierung des Kraftwerkseinsatzes normalisieren werden.


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