Rheinmetall galt an der Börse lange Zeit als unangefochtener Überflieger. Doch nun ziehen dunkle Wolken am Horizont auf, die den bisherigen Kursrausch bremsen könnten. Analysten der mwb Wertpapierhandelsbank haben eine deutliche Warnung ausgesprochen: Ein neuer Wettbewerber tritt auf den Plan und schickt sich an, die lukrativen Margen im Munitionsgeschäft unter Druck zu setzen.

Die Gefahr für die Munitions-Marge

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Bisher profitierte Rheinmetall massiv von der enormen Nachfrage und einer begrenzten Anzahl an Anbietern, was die Preise und damit die Profitabilität in die Höhe trieb. Die Experten von mwb weisen jedoch darauf hin, dass die Markteintrittsbarrieren zwar hoch sind, aber nicht unüberwindbar. Ein neuer Akteur im Sektor könnte durch aggressive Preisstrategien versuchen, Marktanteile zu gewinnen. Denn das Bundeskartellamt hat nun offiziell grünes Licht für ein wegweisendes Joint Venture zwischen dem deutschen Traditionsunternehmen Diehl und dem norwegischen Spezialisten Nammo gegeben. Damit tritt ein mächtiger Konkurrent auf den Plan, der die bisherigen Marktanteile des Düsseldorfer Konzerns direkt angreift.

Strategische Neuausrichtung erforderlich?

Es stellt sich die Frage, wie der Konzern auf diese neue Dynamik reagieren wird. Zwar verfügt Rheinmetall über eine tief integrierte Wertschöpfungskette und langjährige Lieferverträge, doch die reine Marktmacht allein schützt nicht vor einer Erosion der Preise. Es ist zu beobachten, dass der Markt bereits sensibel auf diese Nachrichten reagiert. Die Aktie, die in den vergangenen Monaten von einem Hoch zum nächsten eilte, zeigt erste Ermüdungserscheinungen.

Ein vorsichtiger Blick in die Zukunft

Trotz der Warnungen bleibt die fundamentale Nachfrage nach Verteidigungsgütern weltweit auf einem extrem hohen Niveau. Die Warnung von mwb dient als Erinnerung daran, dass auch in einem Boom-Markt die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Der Fokus verschiebt sich nun von der reinen Auftragsflut hin zur Frage, wie viel Gewinn am Ende tatsächlich pro verkaufter Einheit hängen bleibt.

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