Die Online-Apotheke Redcare Pharmacy NV plant auch 2025 eine deutliche Geschäftsausweitung. Das im MDAX notierte Unternehmen, ehemals als Shop Apotheke bekannt, strebt einen Umsatzanstieg von mindestens 25 Prozent an, wie am Dienstag aus Sevenum verkündet wurde. Basierend auf den Erlösen von knapp 2,4 Milliarden Euro im Vorjahr, entspräche dies einem Mindestziel von 3,0 Milliarden Euro für das laufende Geschäftsjahr. Diese Prognose deckt sich mit den durchschnittlichen Erwartungen von Marktanalysten. Bei der Profitabilität zeigt sich ein differenzierteres Bild: Die Marge für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) soll sich auf 2 bis 2,5 Prozent verbessern, nach 1,4 Prozent im Vorjahr. Die Börse reagierte äußerst positiv auf diese Zukunftsaussichten – der Aktienkurs legte zeitweise um fast 17 Prozent zu und erreichte mit 142,60 Euro den höchsten Stand des Jahres. Dies markiert eine deutliche Annäherung an das im November verzeichnete Zwischenhoch von über 170 Euro, wenngleich das Rekordhoch von 248 Euro aus dem Jahr 2021 noch in weiter Ferne liegt.

Wachsender Online-Medikamentenmarkt als Treiber

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Der positive Ausblick von Redcare Pharmacy stützt sich auf einen kontinuierlich expandierenden Markt für Online-Arzneimittelkäufe in Deutschland. Im vergangenen Jahr bestellten bereits 21 Prozent der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel über das Internet – ein deutlicher Anstieg gegenüber 16 Prozent im Jahr 2021. Besonders stark ist das Online-Kaufverhalten bei der mittleren Altersgruppe ausgeprägt: 23 Prozent der 25- bis 64-Jährigen orderten entsprechende Produkte digital, während der Anteil bei den 65- bis 74-Jährigen bei 17 Prozent und bei jungen Erwachsenen zwischen 16 und 24 Jahren lediglich bei 12 Prozent lag. Auffällig ist zudem, dass Frauen mit 24 Prozent deutlich häufiger Gesundheitsprodukte online erwerben als Männer (17 Prozent). Diese Marktdynamik bietet Redcare Pharmacy erhebliches Wachstumspotenzial, wenngleich das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz eines Umsatzanstiegs von fast einem Drittel auf 2,4 Milliarden Euro einen Rückgang beim bereinigten operativen Ergebnis um über ein Drittel auf 33,3 Millionen Euro verzeichnete. Der Verlust für die Aktionäre erhöhte sich auf 45 Millionen Euro, nach einem Minus von 12 Millionen Euro im Jahr 2023.

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