Qualcomm Aktie: Analysten-Dämpfer
Qualcomm gerät am Donnerstag erneut unter Druck. Das Analysehaus Sanford C. Bernstein hat die Aktie herabgestuft und das Kursziel deutlich gesenkt. Marktbeobachter blicken mit Sorge auf die hohe Abhängigkeit vom Smartphone-Sektor und die schwindende Partnerschaft mit einem der wichtigsten Großkunden.
Steigende Kosten und schwache Nachfrage
Die Analysten von Bernstein strichen ihr Rating von „Outperform“ auf „Market Perform“ zusammen. Als Hauptgrund gelten die steigenden Kosten für Speicherchips wie DRAM und NAND, welche die Profitabilität des Halbleiterkonzerns belasten. Zudem rechnet der Markt für das Jahr 2026 mit einem zweistelligen Rückgang der weltweiten Smartphone-Auslieferungen. Diese Kombination aus höheren Produktionskosten und sinkender Nachfrage könnte den Wachstumskurs von Qualcomm empfindlich bremsen.
Ein weiteres Risiko bleibt die Beziehung zu Apple. Schätzungen zufolge könnte der Anteil von Qualcomm am Modem-Geschäft des iPhone-Herstellers massiv schrumpfen – von derzeit etwa 80 Prozent auf nur noch 20 Prozent. Da die aktuelle Lizenzvereinbarung im April 2027 ausläuft, wird an der Börse genau beobachtet, wie das Unternehmen diesen potenziellen Umsatzverlust auffangen will.
Finanzielle Eckpunkte der Analyse
Trotz eines im März angekündigten Aktienrückkaufprogramms über 20 Milliarden US-Dollar bleibt die Stimmung am Markt verhalten. Die wichtigsten Daten der aktuellen Bewertung im Überblick:
- Analyst: Sanford C. Bernstein
- Neues Kursziel: 140 USD (zuvor 175 USD)
- Apple-Modem-Anteil: Erwarteter Rückgang auf 20 %
- Aktienrückkauf-Volumen: 20 Mrd. USD
Die Aktie spiegelt diese Skepsis bereits wider. Mit einem aktuellen Kurs von 113,94 Euro hat das Papier seit Jahresbeginn fast 23 Prozent an Wert verloren und notiert damit nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 110,64 Euro. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von 26,6 zeigt, dass Anleger derzeit genau abwägen, wie erfolgreich Qualcomm den Schwenk in neue Wachstumsfelder abseits des Kerngeschäfts meistern kann.
Anleger richten ihren Fokus nun verstärkt auf den April 2027, wenn die Verträge mit Apple offiziell enden. Bis dahin dürften vor allem die Entwicklung der Komponentenkosten und die globalen Absatzzahlen für Mobilgeräte die Richtung der Aktie vorgeben.
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