Der ÖFB will mehr als nur die WM-Qualifikation schaffen. Vor dem entscheidenden Doppel gegen Zypern und Bosnien spricht Aufsichtsratschef Josef Pröll von einer Mission für ganz Österreich.

Mehr als nur Fußball: ÖFB als Stimmungsmacher

"Wir wollen einen wirklich positiven Stimmungsbeitrag für die Republik Österreich bringen", betont Pröll mit Nachdruck. Für den Fußballverband geht es im Herbst um weit mehr als die erste WM-Teilnahme der Männer seit 1998.

Im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld seien viele Menschen defensiv gestimmt. Genau hier will der ÖFB ansetzen und als Zuversichtsträger wirken. Das dürfte für Aufsehen sorgen.

Kampagne für ganz Österreich

"Für uns ist es viel mehr als die Frage: Schaffen wir die WM-Teilnahme ja oder nein", erklärt Pröll die ambitionierte Zielsetzung. Der Verband plane eine spezielle Kampagne, um dieses Vorhaben zu unterstützen.

Man wolle einen "Triggerpoint" liefern, um die allgemeine Stimmung zu drehen. "Wir sind ein Team - a Team - und können mit einer klaren Zielsetzung zeigen, was man schaffen kann." Eine Botschaft, die über den Rasen hinausreichen soll.

Alles steht bereit

Vor dem richtungsweisenden Quali-Doppel in Linz gegen Zypern am 6. September und in Bosnien drei Tage später herrscht Optimismus. Pröll bringt es auf den Punkt: "Es ist angerichtet."

Das Ziel bleibt klar: Die WM-Teilnahme im kommenden Sommer in Nordamerika. Doch der Weg dorthin könnte zum Symbol für viel mehr werden. Kann das Team tatsächlich zum Stimmungsmotor für ganz Österreich werden?