Die Aktie des australischen Bergbau-Dienstleisters Perenti Global befindet sich in einer Phase der Neubewertung. Trotz einer beeindruckenden operativen Historie zeigt der Kurs aktuell Schwäche und notiert mit einem Abschlag von 4,0 Prozent in der vergangenen Woche. Die Diskrepanz zwischen Fundamentaldaten und Marktstimmung wirft Fragen auf.

Starke operative Leistung trifft auf Zurückhaltung

Die Zahlen der letzten fünf Jahre sprechen eine klare Sprache: Perenti Global erzielte ein durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum (EPS) von 30 Prozent. Dieser Wert übertrifft die jährliche Kurssteigerung von 17 Prozent im selben Zeitraum deutlich. Obwohl die Gesamtrendite für Aktionäre bei 122 Prozent liegt, deutet die jüngste Schwächephase auf eine vorsichtige Haltung der Anleger gegenüber dem Sektor hin. Der Markt bewertet die Aktie derzeit mit einem Abschlag und wartet auf neue fundamentale Impulse.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Perenti Global?

Entschuldung stärkt die Bilanz

Ein zentraler Punkt der jüngsten Entwicklung ist die aggressive Schuldenreduzierung. Das Unternehmen hat seine Senior-Unsecured Notes, einschließlich eines 350-Millionen-US-Dollar-Darlehens, vorzeitig zurückgezahlt. Die Mittel hierfür stammten aus dem Verkauf von Equipment und Lagerbeständen im Geschäft in Botswana, was rund 92 Millionen US-Dollar einbrachte. Diese Transaktion, ausgelöst durch den Abschluss eines großen Untertagebau-Projekts, hat die für 2025 fälligen Verbindlichkeiten getilgt.

Die Bilanz des Konzerns hat sich dadurch erheblich verbessert. Die Leverage Ratio liegt nun bei einem soliden 0,5x, was genügend Liquidität für Wachstumsinitiativen in Nordamerika und Australien bieten soll.

  • Aktueller Kurs: 3,010 AUD (Stand: 23. Januar 2026)
  • 5-Jahres-EPS-Wachstum: 30 % p.a.
  • Gesamtrendite für Aktionäre: 122 % (5 Jahre)
  • Leverage Ratio: 0,5x
  • Nächster Ergebnis-Termin: 24. Februar 2026

Führungswechsel als Unsicherheitsfaktor

Ein weiterer Punkt, den der Markt einpreist, ist ein bevorstehender Wechsel an der Konzernspitze. Der langjährige CEO Mark Norwell wird in der ersten Hälfte des Jahres 2026 zurücktreten. Unter seiner Führung wuchs die Marktkapitalisierung von etwa 900 Millionen auf 2,7 Milliarden Australische Dollar. Der Aufsichtsrat hat eine globale Suche nach einem Nachfolger eingeleitet, der die vier Hauptgeschäftsbereiche führen soll. Dieser Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der aktuelle Strategiezyklus mit einem Rekordumsatz von 3,5 Milliarden AUD und einem EBITA von 333 Millionen AUD abgeschlossen wurde. Institutionelle Investoren achten besonders auf Kontinuität in der kapitalmarktorientierten Unternehmensführung.

Entscheidender Termin im Februar

Der nächste wesentliche fundamentale Ankerpunkt ist die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 24. Februar 2026. Diese werden Aufschluss darüber geben, ob das Unternehmen seine EBITA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr in der Spanne von 335 bis 355 Millionen Australischen Dollar halten kann. Der Markt wird zudem auf Updates zum angestrebten freien Cashflow von über 160 Millionen AUD achten. Die technische Chartanalyse zeigt einen unmittelbaren Widerstand bei etwa 3,10 AUD. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber dürfte von den neuen Zahlen abhängen, die zeigen müssen, ob die Rekordauftragslage von 4 Milliarden AUD in eine nachhaltige Margenexpansion umgesetzt werden kann.

Perenti Global-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Perenti Global-Analyse vom 25. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Perenti Global-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Perenti Global-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Perenti Global: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...