Die Ehefrau von CEO Andy Golding hat Anteile im Wert von knapp drei Millionen Pfund veräußert. Der Verkauf erfolgte nur wenige Tage nach der Präsentation der Jahresbilanz und dem Start eines neuen Aktienrückkaufprogramms. Marktteilnehmer beobachten solche Transaktionen genau, um Rückschlüsse auf die interne Bewertung des Finanzdienstleisters zu ziehen.

Details der Transaktion

Helen Golding trennte sich zwischen dem 10. und 13. März von insgesamt 518.184 Stammaktien. Die Verkäufe wurden über ein Nominee-Konto zu Preisen zwischen 5,66 und 5,82 Pfund abgewickelt. Insgesamt flossen der Verkäuferin dadurch rund 2,99 Millionen Pfund zu.

Die OSB Group bestätigte die Transaktionen im Rahmen der gesetzlichen Mitteilungspflichten für Personen, die Führungskräften nahestehen. Der größte Einzelposten der Serie umfasste dabei über 343.000 Aktien, die am 13. März abgestoßen wurden.

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Transformationskosten belasten Ergebnis

Die Insider-Verkäufe folgen auf die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das Jahr 2025. Der Gewinn vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahr von 418,1 Millionen auf 382,5 Millionen Pfund. Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem höhere Verwaltungskosten für ein laufendes Transformationsprogramm sowie außerordentliche Wertberichtigungen.

Trotz des Gewinnrückgangs wuchs das Kerngeschäft des Spezialkreditgebers moderat. Das Nettokreditvolumen legte um 3,2 Prozent auf 25,9 Milliarden Pfund zu. Um die Aktionäre an der Kapitalentwicklung zu beteiligen, startete die Bank am 6. März ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 100 Millionen Pfund.

Dividende im Fokus

Für Anleger bleibt die Ausschüttungspolitik ein zentraler Faktor. Am 13. Mai soll eine Schlussdividende von 24,10 Pence pro Aktie gezahlt werden. Damit summiert sich die reguläre Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auf insgesamt 35,3 Pence.

Wer von der kommenden Zahlung profitieren möchte, muss die Aktie vor dem 2. April im Depot haben, wenn der Titel ex Dividende gehandelt wird. Mit einem Kursminus von rund 11,4 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier derzeit deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Dezember.

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