Nvidia Aktie: Milliarden-Signal aus China
Das Jahr 2026 beginnt für Nvidia mit einer entscheidenden Wende im Asien-Geschäft. Lange Zeit drückten Sorgen um strikte Exportverbote auf die Stimmung, doch nun gibt es regulatorische Klarheit für den wichtigen chinesischen Markt. Gleichzeitig sorgt eine massive Bestellung der TikTok-Mutter ByteDance für Aufsehen und wirft die Frage auf: Kann das Angebot mit dieser explosiven Nachfrage überhaupt mithalten?
Das Ende der Unsicherheit
Verantwortlich für den optimistischen Jahresauftakt ist primär die Nachricht über die Wiederaufnahme der Exporte. Berichten zufolge darf Nvidia ab Februar 2026 seine leistungsstarken H200-KI-Chips wieder nach China liefern. Zwar ist dieser Durchbruch an eine Bedingung geknüpft – einen Regierungsaufschlag von 25 Prozent auf die Exporte –, doch für Investoren überwiegt die Erleichterung. Die monatelange Ungewissheit, die den Aktienkurs Ende 2025 belastete, weicht einem klaren regulatorischen Rahmen.
Die Bereitschaft der chinesischen Kunden, diesen Aufschlag zu zahlen, unterstreicht die enorme Marktmacht von Nvidias CUDA-Ökosystem. Selbst mit der "Strafsteuer" ziehen die großen chinesischen Tech-Konzerne die Hardware der US-Amerikaner den heimischen Alternativen vor.
Angebotsschock und Produktionsengpass
Wie unelastisch die Nachfrage tatsächlich ist, zeigt ein Blick in die Auftragsbücher. ByteDance hat allein für das Jahr 2026 rund 100 Milliarden Yuan (ca. 14 Milliarden US-Dollar) für Nvidia-Chips budgetiert. Die gesamten Bestellungen aus China für die H200-Serie sollen sich mittlerweile auf über 2 Millionen Einheiten belaufen.
Hier offenbart sich jedoch das nächste logistische Problem: Nvidia verfügt derzeit nur über einen Bestand von etwa 700.000 Einheiten. Um diese Lücke zu schließen, hat der Konzern seinen Fertigungspartner TSMC formell aufgefordert, die Produktionskapazitäten drastisch zu erhöhen. Diese fundamentale Dynamik treibt den Kurs, der mit aktuell gut 189 US-Dollar wieder in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 190,53 US-Dollar notiert.
Ausblick: Alle Augen auf die CES
Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun direkt auf den kommenden Montag, den 5. Januar. Auf der CES in Las Vegas wird CEO Jensen Huang die Eröffnungs-Keynote halten. Marktteilnehmer erwarten dort nicht nur konkrete Details zum Zeitplan der China-Lieferungen, sondern auch Updates zur neuen "Rubin"-Architektur und der KI-Infrastruktur-Roadmap. Das größte kurzfristige Risiko bleibt die operative Umsetzung: Es muss gelingen, die Produktion schnell genug zu skalieren, um die Milliarden-Aufträge vor der Deadline im Februar bedienen zu können.
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