Nutanix Aktie: Gemischte Signale
Während institutionelle Investoren ihre Positionen bei Nutanix kräftig aufstocken, ziehen sich Führungskräfte des Unternehmens mit Verkäufen zurück. Diese gegenläufigen Signale kommen in einer Phase, in der der Cloud-Spezialist mit verspätet erkannten Umsätzen und einer angepassten Jahresprognose zu kämpfen hat.
Institutionen kaufen, Insider verkaufen
Die jüngsten regulatorischen Einreichungen zeigen ein klares Bild: Das Investmentmanagement NXG hat seine Beteiligung an Nutanix um beachtliche 71,4 Prozent erhöht und hält nun Anteile im Wert von rund 4,46 Millionen US-Dollar. Dieser starke Zukauf steht im Kontrast zu Aktivitäten innerhalb des Unternehmens. Ein Director verkaufte kürzlich über 13 Prozent seiner persönlichen Anteile, was einem Volumen von etwa 267.680 US-Dollar entspricht. Insgesamt halten die Unternehmensinsider noch einen Anteil von 2,4 Prozent.
Die Herausforderung: Timing-Fragen beim Umsatz
Die gegenwärtige Bewertung der Aktie wird maßgeblich von den Ergebnissen für das erste Quartal des Fiskaljahres 2026 beeinflusst. Zwar stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 670,6 Millionen US-Dollar, doch dies blieb unter den Analystenerwartungen von 677,23 Millionen US-Dollar. Das Management führte die Schwäche auf Timing-Verschiebungen zurück: Abgeschlossene Deals mit späteren Startterminen verzögerten die Umsatzrealisierung in spätere Quartale.
Dennoch zeigen andere Kennzahlen Stärke:
* Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) wuchs um 18 Prozent auf 2,28 Milliarden US-Dollar.
* Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 0,41 US-Dollar und übertraf die Erwartungen deutlich.
* Der freie Cashflow belief sich auf solide 174,5 Millionen US-Dollar.
Die Reaktion des Markts auf die verpasste Umsatzprognose war dennoch deutlich: Die Aktie verlor nach der Veröffentlichung etwa 17,8 Prozent.
Stabilisierungsmaßnahmen und Ausblick
Um Vertrauen zurückzugewinnen, hat Nutanix mehrere Maßnahmen ergriffen. Das Unternehmen startete ein Aktienrückkaufprogramm über 300 Millionen US-Dollar, finanziert aus eigenen Bargeldbeständen. Zusätzlich wurde die Führungsstruktur angepasst; Tarkan Maner übernimmt als President und Chief Commercial Officer nun die direkte Verantwortung für Vertrieb und Marketing.
Die Analystenmeinungen bleiben trotz der Herausforderungen überwiegend positiv, auch wenn die Kursziele unterschiedlich ausfallen. Während Oppenheimer mit 90 US-Dollar am optimistischsten ist, sehen Needham und Barclays das Potenzial bei 65 bzw. 64 US-Dollar. Die nächste Bewährungsprobe stehen die kommenden Quartalszahlen, in denen sich zeigen muss, ob die verschobenen Umsätze tatsächlich realisiert werden.
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