Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk liefert im ersten Quartal 2025 solide Zahlen – und senkt trotzdem die Jahresprognose. Während die Nachfrage nach GLP-1-Medikamenten gegen Diabetes und Fettleibigkeit weiter boomt, droht dem Marktführer durch Billigkonkurrenz aus den USA das Geschäft zu entgleiten.

Prognosekorrektur trotz Rekordzahlen

Am 7. Mai präsentierte Novo Nordisk beeindruckende Quartalszahlen:

  • Umsatzwachstum von 19% auf 78,1 Mrd. Dänische Kronen (DKK)
  • Operativer Gewinn sprang um 22% auf 38,8 Mrd. DKK
  • Der Bereich Fettleibigkeitsmedikamente legte sensationelle 67% zu

Doch gleichzeitig musste der Konzern seine Jahresprognose nach unten korrigieren. Statt 16-24% erwartet man nun nur noch 13-21% Umsatzwachstum. Der Grund? Immer mehr US-Patienten greifen zu günstigen Nachahmerprodukten statt zu den teuren Originalpräparaten von Novo Nordisk.

Insider verkaufen – ein Warnsignal?

Besonders aufmerksam verfolgen Anleger die Aktivitäten von Novo-Nordisk-Managern. Am 9. Mai wurde bekannt, dass EVP Ludovic Helfgott Aktien im Wert von über 18 Mio. DKK verkauft hat – genau zum Zeitpunkt der Quartalszahlen. Solche Insider-Verkäufe können Misstrauen säen, auch wenn sie oft persönlichen Liquiditätsbedarf spiegeln.

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Innovationsdruck im GLP-1-Markt

Novo Nordisk arbeitet fieberhaft an neuen Therapien, um die Konkurrenz abzuhängen:

  • CagriSema zeigt in Studien überzeugende 15,7% Gewichtsreduktion
  • Zulassungsanträge für neue Semaglutid-Formulierungen in USA und EU eingereicht
  • Partnerschaft mit Hims & Hers soll den US-Markt erschließen

Trotzdem bleibt die Aktie weit unter ihren Höchstständen – rund 50% unter dem 52-Wochen-Hoch. Analysten sind gespalten: Während die Kursziele zwischen 405 und 1000 DKK schwanken, liegt der Konsensus bei 691 DKK.

Die entscheidende Frage: Schafft es Novo Nordisk, mit Innovationen und Partnerschaften die Billigkonkurrenz auszustechen – oder muss der Konzern sich an geringere Margen gewöhnen? Die nächsten Quartalszahlen werden hier Richtung weisen.

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