Nissan drosselt die Produktion des SUV Rogue in Japan aufgrund neuer US-Importzölle. Die Aktie befindet sich im Abwärtstrend.

Nissan steht wegen neuer US-Importzölle unter Druck. Der Autobauer kündigte an, die Produktion seines Bestsellers in den USA, des SUV Rogue, im Werk Kyushu in Japan zu drosseln.

Konkrete Kürzungen angekündigt

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Konkret will Nissan die Rogue-Produktion zwischen Mai und Juli 2025 in seinem Werk in der Präfektur Kyushu um 13.000 Einheiten kürzen. Das sind mehr als 20 Prozent der 62.000 Rogues, die im ersten Quartal 2025 in den USA verkauft wurden. Direkter Auslöser ist die neue US-Abgabe von 25 Prozent auf im Ausland gebaute Fahrzeuge.

Im Werk Kyushu, Nissans größtem, bedeutet dies weniger Arbeitsstunden und geplante Produktionsstopps an bestimmten Tagen von Mai bis Juli.

Zölle als Brandbeschleuniger?

Warum gerade jetzt? Die Entscheidung unterstreicht die Abhängigkeit Nissans vom US-Markt, der letztes Jahr über ein Viertel des weltweiten Absatzes ausmachte. Der Rogue war 2024 mit fast 246.000 verkauften Einheiten das meistverkaufte Modell von Nissan in den USA.

Die Zölle treffen Nissan zu einer Zeit, in der das Unternehmen ohnehin mit Gegenwind kämpft: eine veraltete Produktpalette und zu wenige Hybridmodelle im Vergleich zur Konkurrenz. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr musste Nissan seine Gewinnprognose mehrfach nach unten korrigieren.

Kein Wunder also, dass die Aktie zuletzt stark unter Druck geriet. Auf 30-Tages-Sicht brach der Kurs um über 26 Prozent ein und notiert mit aktuell 2,00 Euro nur knapp über dem gestern erreichten 52-Wochen-Tief von 1,99 Euro. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.

Nissan erklärte, man prüfe Produktions- und Lieferkettenprozesse, um optimale Lösungen für Effizienz und Nachhaltigkeit zu finden.

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