Nestlé Aktie: Verkauf läuft
Der Schweizer Lebensmittelkonzern treibt den geplanten Verkauf seiner Wassersparte voran. Erste Finanzinvestoren wurden aufgefordert, noch im Januar verbindliche Gebote abzugeben. Doch während der Deal Fahrt aufnimmt, warnen Analysten vor den operativen Risiken im Kerngeschäft.
Fünf Milliarden Euro im Visier
Nestlé will sich von seinen Premium-Wassermarken Perrier und San Pellegrino trennen. Die Bewertung liegt bei rund fünf Milliarden Euro. Zu den potenziellen Käufern zählen Private-Equity-Schwergewichte:
- Blackstone
- KKR
- Bain Capital
- Clayton Dubilier & Rice
Die Investmentbank Rothschild berät Nestlé beim Verkaufsprozess. In Finanzkreisen kursiert zudem eine mögliche Fremdfinanzierung von zwei bis drei Milliarden Euro für den Deal. Der Konzern will sich von kapitalintensiven Geschäftsteilen trennen, um Profitabilität und Bilanz zu stärken.
Analysten bleiben zurückhaltend
Trotz der Transaktionsfantasie hält Jefferies an der "Hold"-Einstufung fest. Die Begründung: Signale von Wettbewerbern wie Procter & Gamble und Abbott deuten darauf hin, dass Verkaufspreise sinken müssen, um Absatzvolumina zu steigern. Die Ära einfacher Preiserhöhungen scheint vorbei – mit direktem Druck auf die Margen.
Kritische Chartmarken
Die Aktie notiert aktuell bei 92,95 USD und hat sich nach dem Rücksetzer stabilisiert. Das 52-Wochen-Tief liegt bei 75,59 USD und fungiert als wichtige Unterstützung. Ein erfolgreicher Verkauf der Wassersparte könnte neue Impulse liefern. Sollten jedoch die Preiskämpfe im Kerngeschäft eskalieren, bleibt das Abwärtsrisiko präsent.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die eingehenden Gebote die Fünf-Milliarden-Marke erreichen. Bis dahin bleibt der Umbau des Konzerns unter Hochdruck – mit Chancen, aber auch mit operativen Risiken.
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