Der Traum vom schnellen Geld mit Wasserstoff-Aktien fühlt sich für viele Anleger bei Nel ASA momentan eher wie ein unruhiger Schlaf an. Wer auf ein baldiges Kursfeuerwerk gehofft hat, wird durch die aktuelle Nachrichtenlage hart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Stimmung rund um den norwegischen Pionier ist derzeit alles andere als euphorisch, und das hat handfeste Gründe.

Analysten ziehen die Reißleine

Ein Blick auf das aktuelle Urteil der Experten zeigt ein ziemlich düsteres Bild. Der Konsens von insgesamt 13 Analysten stuft den Titel momentan auf „Underperform“ ein. Das ist im Börsenjargon eine deutliche Warnung und weit entfernt von einer Kaufempfehlung. Die Fachleute trauen der Aktie schlichtweg keine baldige Trendwende zu, was den Druck auf den Kurs massiv erhöht.

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Wenn Käufer zu Zuschauern werden

Das eigentliche Problem liegt in der fragilen Marktstruktur. Man beobachtet derzeit ein Muster, das für Investoren frustrierend ist: Potenzielle Käufer halten sich vornehm zurück und beobachten das Geschehen lieber von der Seitenlinie aus. Gleichzeitig werden Verkäufer bereits bei minimalen Kursanstiegen aktiv und drücken den Preis sofort wieder nach unten. Das Ergebnis ist eine schleichende Abwärtsbewegung, gegen die es momentan kaum nennenswerte Gegenwehr gibt.

Schrumpfkur statt Wachstumstory

Auch operativ läuft es nicht rund. Von der einstigen großen Wachstumsfantasie ist wenig übrig geblieben, da der Umsatz im Jahresvergleich massiv eingebrochen ist. Besonders das Geschäft mit alkalischen Elektrolyseuren schwächelt deutlich. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, hat das Unternehmen bereits damit begonnen, Personal abzubauen. Die Mitarbeiterzahl sank innerhalb kurzer Zeit von 430 auf unter 400 Stellen. Solche Sparmaßnahmen sind zwar betriebswirtschaftlich oft notwendig, signalisieren dem Markt aber eher eine Schrumpfung als einen Aufbruch. Ohne neue, große Aufträge bleibt die Lage also erst einmal extrem angespannt.

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