NASDAQ 100: Ölschock bremst Tech
Der Iran-Konflikt hält die Märkte weiter in Atem. Während die Straße von Hormus nun den zwölften Tag in Folge faktisch gesperrt bleibt, spürt auch der technologielastige NASDAQ 100 den Gegenwind – wenngleich weniger stark als der Dow.
Hormus-Blockade als Belastungsfaktor
Der Angriff auf zwei Öltanker in irakischen Gewässern sowie die Evakuierung eines Ölhafens im Oman haben das Risikosentiment am Donnerstag erneut eingetrübt. Brent-Rohöl kletterte zeitweise wieder über die Marke von 100 Dollar je Barrel – trotz der angekündigten Freigabe strategischer Reserven durch die Internationale Energieagentur, die von der größten Versorgungsstörung in der Geschichte des Ölmarktes spricht.
Für den NASDAQ 100 bedeutet das ein schwieriges Umfeld. Vor Handelsbeginn wird der Index rund 0,7 Prozent im Minus erwartet, bei etwa 24.800 Punkten. Bereits am Mittwoch hatte der Index kaum Boden gutmachen können und schloss bei 24.965 Punkten nahezu unverändert.
Oracle als Lichtblick – aber kein Retter
Am Mittwoch hatte Oracle die Stimmung im Techsektor zumindest stabilisiert. Das Unternehmen lieferte starke Quartalszahlen und einen optimistischeren Ausblick – die Aktie legte daraufhin rund neun Prozent zu. JPMorgan stufte den Titel hoch und verwies auf ein attraktiveres Chancen-Risiko-Verhältnis nach den zuletzt erheblichen Kursverlusten. Dieser Rückenwind reichte jedoch nicht aus, um den breiten Markt nennenswert zu heben.
Die übrigen Schwergewichte im Index zeigten sich vorbörslich schwächer: Apple, NVIDIA, Microsoft, Amazon, Meta und Alphabet gaben zwischen 0,5 und 0,8 Prozent nach. Tesla hielt sich vergleichsweise stabil.
Fed dürfte wenig Spielraum haben
Das eigentlich Besorgniserregende liegt hinter den Kursbewegungen: Ein dauerhaft hoher Ölpreis schürt Inflationsängste – und die haben direkte Konsequenzen für die Geldpolitik. Marktteilnehmer gehen mittlerweile davon aus, dass die US-Notenbank in diesem Jahr nur noch eine einzige Zinssenkung vornehmen wird. Für wachstumsstarke Technologiewerte, deren Bewertungen stark von niedrigen Zinsen abhängen, ist das kein günstiges Signal.
Solange die Lage rund um die Straße von Hormus ungelöst bleibt, dürfte der Gegenwind für den NASDAQ 100 anhalten.
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