MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Telekomausrüster Adtran Networks (früher Adva Optical) hat auch im zweiten Quartal eine schwache Nachfrage zu spüren bekommen. Das weiterhin unsichere makroökonomische Umfeld sowie der erhöhte Abbau von Lagerbeständen wirkten sich negativ auf das Investitionsverhalten der Kunden aus, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. So sei der Umsatz des zweiten Quartals gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,4 Prozent auf rund 108,2 Millionen Euro eingebrochen.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) rutschte von plus 12,1 Millionen Euro im Vorjahr auf nun minus 2,5 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Verlust von 0,8 Millionen Euro - im Jahr zuvor hatte Adtran Networks noch einen Gewinn von 3,3 Millionen Euro ausgewiesen.

Auch der US-Mutterkonzern Adtran Holdings machte das konjunkturelle Umfeld zu schaffen. Im zweiten Quartal ging der Umsatz im Jahresvergleich um knapp 31 Prozent auf 226 Millionen US-Dollar (gut 206 Mio Euro) zurück, wie das Unternehmen ebenfalls am Dienstag mitteilte. Den Verlust weitete der Konzern von 39,1 Millionen auf 49,9 Millionen Dollar aus./mne/nas

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adtran?

 ISIN  DE0005103006  US00486H1059

AXC0065 2024-08-06/08:04

Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.

Adtran-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adtran-Analyse vom 31. August liefert die Antwort:

Die neusten Adtran-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adtran-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Adtran: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...