Die ADMIRAL Bundesliga lieferte am Samstag ein echtes Feuerwerk der kurzen Dauer: Innerhalb von nur drei Minuten fielen zwei Tore, doch am Ende trennten sich die WSG Tirol und der WAC mit einem 1:1-Remis. Ein Spiel mit zwei Gesichtern - furioser Start und anschließende Ernüchterung.

Spektakulärer Doppelschlag zu Beginn

Was für ein Start! Bereits in der 2. Minute brachte Thomas Pink die WSG mit 1:0 in Führung. Die Vorarbeit leistete Valentino Müller unfreiwillig: Der Wolfsberger Verteidiger leistete sich einen kapitalen Fehlpass, den Dzenis Zukic sofort abfing und klug auf Pink weiterleitete. Der schob den Ball locker ein.

Doch die Freude währte nur kurz. Nur eine Minute später konterte Wolfsberg blitzschnell. Benjamin Böckle wurde bei einem schnellen Gegenstoß alleingelassen und vollendete souverän zum 1:1-Ausgleich. Drei Minuten, zwei Tore - besser kann eine Partie kaum starten.

WSG mit deutlichen Vorteilen

Nach dem frühen Doppelschlag übernahm die WSG klar das Kommando. Die Tiroler drückten auf die Tube und hatten die besseren Spielanteile. Die Offensive um Pink und Zukic sorgte immer wieder für Gefahr, doch der entscheidende zweite Treffer wollte einfach nicht fallen.

Die Wolfsberger kamen kaum aus der eigenen Hälfte heraus und konzentrierten sich aufs Kontern. Doch die WSG-Verteidigung stand sicher und ließ keine weiteren Großchancen mehr zu.

Zweite Hälfte ohne Höhepunkte

Nach der Pause bot sich ein völlig anderes Bild. Beide Teams ließen spielerisch deutlich zu wünschen übrig. Die Intensität ließ nach, kreative Offensivaktionen blieben Mangelware.

Es entwickelte sich eine abgekämpfte Partie in der Mitte des Feldes. Weder der WSG noch Wolfsberg gelang es, nennenswerten Druck aufzubauen. So blieb es beim 1:1, was nach der schwachen zweiten Hälfte auch den fairen Schlussstrich unter die Begegnung zog.

Tabellenbild bleibt spannend

Für die WSG Tirol bedeutet das Unentschieden den Fortgang der ungeschlagenen Serie. Mit nun acht Punkten bleiben die Tiroler in der oberen Tabellenhälfte und zeigen sich als unangenehmer Gegner.

Auch die Wolfsberger können mit sieben Punkten zufrieden sein. Für die Kärntner ist es bereits das zweite Remis in dieser jungen Saison. Das Tabellenbild in der Bundesliga bleibt damit weiterhin spannend zusammengewürfelt.

Das nächste Spiel wartet bereits: Beide Teams müssen nun schnell umschalten und sich auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten. Die Bundesliga-Saison hat gerade erst begonnen - und verspricht weiterhin Spannung pur.