Die Dominanz der Tech-Giganten treibt den iShares MSCI World ETF (URTH) in gefährliches Fahrwasser. Mit über 25% des Fondsvolumens in nur zehn Positionen stellt sich die Frage: Wird aus Diversifikation ein Klumpenrisiko?

Tech-Tsunami erfasst entwickelte Märkte

Das jüngste Quartal-Rebalancing hat die Gewichtung der KI-getriebenen Wachstumsaktien weiter verstärkt. NVIDIA führt das Ranking mit 5,10% an, gefolgt von Microsoft (4,64%) und Apple (4,08%). Amazon, Meta und Broadcom runden die Tech-Dominanz ab – ein Konzentrationslevel, das selbst erfahrene Fondsmanager nervös macht.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
- Top-10-Konzentration: Über 25% des Fondsvolumens
- US-Gewichtung: Rund 70% der Positionen
- Tech-Sektor: 27,42% Allokation
- Gesamtpositionen: 1.326 Titel

Performance im Spannungsfeld der Giganten

Mit 16,50% auf Jahressicht und 14,73% annualisiert über fünf Jahre liefert URTH solide Ergebnisse. Doch diese Performance ist zunehmend abhängig von wenigen Mega-Caps. Das Fondsvolumen von 4,99 Milliarden Dollar wirkt angesichts der Marktmacht bescheiden.

Die Kostenquote von 0,24% positioniert den ETF im Mittelfeld, während die physische Replikationsstrategie für minimale Tracking-Fehler sorgt. Doch ist diese Präzision noch ein Vorteil, wenn der Index selbst zur Tech-Wette wird?

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