Metallium treibt die Kommerzialisierung seiner Recycling-Technologie am Standort Texas voran. Im Zentrum steht das sogenannte „Flash Joule Heating“-Verfahren, mit dem wertvolle Metalle aus Elektroschrott gewonnen werden sollen. Die kommenden Monate entscheiden darüber, ob der Sprung vom Laborformat in den industriellen Maßstab gelingt.

Volle Kapazität bis Juni 2026

Das Management bestätigte, dass der Gator Point Campus in Chambers County planmäßig ausgebaut wird. Ziel ist der Parallelbetrieb von drei Reaktoren bis Juni 2026. Aktuell ist die Anlage in der ersten Ausbaustufe darauf ausgelegt, jährlich rund 8.000 Tonnen Rohmaterial – vor allem alte Leiterplatten – zu verarbeiten. Dieser Schritt markiert für das Unternehmen den entscheidenden Übergang von der reinen Technologiedemonstration hin zur aktiven kommerziellen Verwertung.

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Strategische Rohstoffe im Visier

Durch die Rückgewinnung von Gallium, Germanium und Gold adressiert Metallium die wachsende Nachfrage nach Sekundärrohstoffen innerhalb der USA. Die notwendigen Mittel für diesen industriellen Hochlauf stammen aus einer Kapitalmaßnahme, die bereits Anfang des Jahres abgeschlossen wurde. Damit ist die Finanzierung gesichert, um die Infrastruktur in Texas zügig zu erweitern und die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern.

An der Börse wird der operative Fortschritt derzeit verhalten aufgenommen. Die Aktie notiert heute mit einem Minus von 4,46 % bei 0,43 Euro und bewegt sich damit unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Trotz der aktuellen Konsolidierung blickt der Titel auf eine starke 12-Monats-Performance von über 270 % zurück.

Der Fokus richtet sich nun auf die Effizienz der Reaktoren im Dauerbetrieb. Die erfolgreiche Zusammenführung der drei Einheiten zu einer integrierten Produktionslinie bis Mitte 2026 gilt als der zentrale Indikator für die technische und kommerzielle Tragfähigkeit des gesamten Projekts.

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