McLaren-Doppelschlag: Piastri schnappt sich Pole in Zandvoort

Oscar Piastri feiert einen perfekten Qualifying-Tag beim Großen Preis der Niederlande! Der McLaren-Pilot sicherte sich im harten Duell mit Teamkollege Lando Norris die Pole Position - mit nur zwölf Tausendsteln Vorsprung. Ein echter Nervenkrimi am turbulenten Zandvoort-Kurs.
"Das war meine beste Runde des Wochenendes zur absolut besten Zeit", strahlte der Australier nach seinem Erfolg. "Ich habe alles rausgeholt und könnte nicht schneller fahren." Doch der 24-Jährige bleibt realistisch: "Dafür gibt's heute noch keine Punkte. Die werden erst morgen vergeben."
Norris knapp geschlagen - aber mit Kampfansage
Für Lando Norris bedeutet das Ergebnis eine herbe Enttäuschung. Der Brite hatte bis zum Finale die Oberhand behalten und musste sich denkbar knapp geschlagen geben. "In Q1 hatte ich eine sehr gute Runde, dann verliere ich am Ende um diese minimale Differenz", analysierte Norris.
Doch der Fahrer zeigt sportliche Größe: "Oscar fährt sehr gut, aber das Rennen ist lang." Eine klare Botschaft an den Teamkollegen - der Kampf um den Sieg ist noch lange nicht entschieden.
Verstappen trotz Platz drei "glücklich"
Lokalmatador Max Verstappen bejubelte der orange-eingefärbte Heimatzuschauermenge zwar nicht mit der Pole, aber mit einem starken dritten Platz. "Das Wochenende war bisher schwierig für uns", gestand der Weltmeister. "Heute habe ich mich wohl gefühlt und bin glücklich mit P3."
Verstappen sieht McLaren klar als Favoriten für das Rennen, wittert aber seine Chance: "Vielleicht können wir mit dem Momentum von heute auch morgen ins Rennen gehen." Eine versteckte Warnung an die Konkurrenz?
Überraschungsmann Hadjar glänzt auf Rang vier
Die Sensation des Tages lieferte Isack Hadjar von Racing Bulls. Der Formel-1-Rookie krönte sich auf Platz vier - seine bisher beste Qualifying-Leistung in der Königsklasse. "Ich bin glücklich und völlig überrascht", gestand der Franzose, der erst seit wenigen Monaten in der Formel 1 fährt.
Das Rennen verspricht am Sonntag alles andere als vorhersehbar zu werden. Mit McLaren an der Spitze, Verstappen im Nacken und einem Überraschungsfahrer in den Top 4 könnte Zandvoort zum Schauplatz eines echten Spektakels werden.