Lockheed Aktie: Fachmeinungen zusammengefasst
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin bewegt sich zwischen Licht und Schatten. Während das Unternehmen mit milliardenschweren Regierungsaufträgen glänzt und Aktionäre mit einer stabilen Dividende belohnt, gibt es auch ungelöste Probleme. Droht der Erfolgsstory ein Dämpfer?
Großaufträge sichern Umsatz
Das US-Verteidigungsministerium hat Lockheed Martin am Freitag einen lukrativen Festpreisauftrag über 742 Millionen Dollar für die Produktion weiterer HIMARS-Raketenwerfer erteilt. Die Hochmobilen Artillerie-Raketensysteme haben sich als gefragte Waffe erwiesen – nicht zuletzt durch ihren Einsatz in der Ukraine. Die Auslieferungen sollen bis Mai 2026 abgeschlossen sein. Interessant: Nur Lockheed bewarb sich auf die Ausschreibung, was die dominante Stellung des Konzerns in diesem Segment unterstreicht.
Parallel sicherte sich die Tochter Lockheed Martin Missile and Fire Control einen weiteren Entwicklungsauftrag über 114 Millionen Dollar für Prototypen des RIG-360-Systems. Beide Projekte werden ausschließlich in US-Werken gefertigt – ein Pluspunkt angesichts wachsender Forderungen nach "Made in America" in der Rüstungsbranche.
Aktionäre profitieren – aber nicht alle sind zufrieden
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Für Investoren gab es ebenfalls gute Nachrichten: Der Vorstand bestätigte eine Quartalsdividende von 3,30 Dollar je Aktie, die Ende Juni ausgezahlt wird. Bei der Hauptversammlung wurden zudem die Vorstandsmitglieder bestätigt und die Vergütung des Managements abgesegnet. Allerdings scheiterte zwei Aktionärsanträge, und nicht alle Mitarbeiter zeigen sich zufrieden.
Arbeitsniederlegungen und Verzögerungen
In Colorado und Florida haben Teile der Belegschaft die Arbeit niedergelegt – ein ungewöhnlicher Schritt in der Rüstungsbranche. Zwar betrifft der Streik nicht die HIMARS-Produktion in Arkansas, doch er zeigt interne Spannungen auf. Gleichzeitig verzögert sich die Entscheidung über die Serienproduktion des Sentinel-A4-Radars, was Fragen zur Planungssicherheit aufwirft.
Trotz der Herausforderungen bleibt Lockheed Martin ein zentraler Player im US-Verteidigungssektor. Die jüngsten Aufträge unterstreichen die strategische Bedeutung des Konzerns – doch wie lange kann das Unternehmen seine Sonderstellung behaupten, wenn interne Probleme zunehmen?
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