LKQ Aktie: Strategischer Umbruch in voller Fahrt

Der Autoteile-Spezialist LKQ schüttelt seine Vergangenheit ab und setzt auf Konzentration. Mit dem Verkauf des "Pick Your Part"-Segments und einem Wechsel an der Konzernspitze stellt der Konzern die Weichen für die Zukunft. Doch können diese strategischen Schritte die Aktie aus ihrem Abwärtstrend befreien?
Verkauf als strategische Weichenstellung
Der Verkauf des Self-Service-Segments für 410 Millionen US-Dollar an Pacific Avenue Capital Partners markiert einen klaren strategischen Schnitt. Präsident und CEO Justin Jude begründete den Schritt damit, dass das Geschäft nicht mehr zu den langfristigen Zielen des Unternehmens passe. Die Nettoerlöse sollen vorrangig zur Schuldentilgung verwendet werden – ein Zeichen für konsolidierte Finanzen und Fokus auf die profitablen Kerngeschäfte. Der Deal soll im vierten Quartal 2025 abgeschlossen werden.
Frischer Wind im Führungszimmer
Parallel zur Portfoliobereinigung hat LKQ auch die Führungsebene neu aufgestellt. John Mendel übernahm am 21. August den Vorsitz des Aufsichtsrats. Der Autoindustrie-Veteran bringt über 45 Jahre Erfahrung von American Honda, Ford und Mazda America mit. Diese Besetzung unterstreicht den Anspruch, durch erfahrene Führung die strategische Ausrichtung zu stärken.
Insider zeigen Vertrauen
Besonders bemerkenswert: Mehrere Führungskräfte griffen in der vergangenen Woche selbst zur Aktie. LKQ-Europe-Direktor Xavier Urbain kaufte 15.000 Anteile, Nordamerika-CEO Justin Jude erwarb 5.669 Stücke. Solche Insider-Käufe werden oft als Vertrauensbeweis in die eigene Strategie gewertet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei LKQ?
Gemischte Bilanz bei den Zahlen
Die jüngsten Quartalszahlen vom Juli zeigten ein zwiespältiges Bild: Während der Umsatz von 3,64 Milliarden US-Dollar leicht über den Erwartungen lag, verfehlte der bereinigte Gewinn je Aktie von 0,87 US-Dollar die Prognosen. Die North-American-Sparte entwickelte sich dennoch besser als der Gesamtmarkt, obwohl reparierbare Schadensfälle branchenweit um 9 Prozent zurückgingen.
Analysten bleiben vorsichtig optimistisch
Die Einschätzungen der Analysten fallen gemischt aus. Barrington Research sieht die Aktie weiterhin "outperform" mit einem Kursziel von 60 US-Dollar, während Robert W. Baird zwar beim Rating bleibt, aber sein Ziel auf 42 US-Dollar senkte. Das aktuelle KGV von 11,9 liegt unter dem Branchendurchschnitt – möglicherweise ein Zeichen für Unterbewertung.
Kann LKQ mit seinem verschlankten Portfolio und der neuen Führung die Erwartungen der Anleger übertreffen? Die nächsten Quartalszahlen Ende Oktober werden erste Hinweise liefern.
LKQ-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue LKQ-Analyse vom 31. August liefert die Antwort:
Die neusten LKQ-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für LKQ-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
LKQ: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...