Kopin profitiert von Militärprojekten mit Rekordaufträgen, bleibt aber weiterhin im Verlustbereich. Kann die Aktie von den neuen Entwicklungen profitieren?

Kopin macht sich im lukrativen Rüstungsgeschäft breit. Der Mikrodisplay-Hersteller hat nicht nur einen 7,5-Millionen-Dollar-Auftrag für Pilothelme eingefahren, sondern arbeitet auch an der nächsten Generation militärischer Augmented-Reality-Systeme. Doch können die neuen Projekte die anhaltenden Verluste des Unternehmens ausgleichen?

Militärgeschäft als Wachstumstreiber

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Kürzlich sicherte sich Kopin einen bedeutenden Mehrjahresauftrag über 7,5 Millionen Dollar für Mikrodisplays in Helmvisieren von Kampfpiloten. Zusammen mit früheren Bestellungen summiert sich das Geschäft mit dem anonymen Rüstungskonzern in diesem Jahr bereits auf 13,5 Millionen Dollar. Ein weiterer Coup: Das US-Militär beauftragte Kopin mit der Entwicklung von Standards für MicroLED-Displays in militärischen XR-Brillen.

Auf der Fachmesse SOF Week 2025 präsentiert das Unternehmen derzeit fortschrittliche AR-Systeme speziell für militärische Anwendungen. Die Displays werden in einer hochreinen Fertigungsanlage in den USA produziert, was für das Pentagon ein wichtiges Kriterium darstellt.

Finanzielle Licht- und Schattenseiten

Die jüngsten Erfolge spiegeln sich in den Zahlen wider: Der Produktumsatz stieg 2024 um 24,6 Prozent auf 50,3 Millionen Dollar, getrieben vor allem durch Nachtsichtgeräte für Waffen. Mit Auftragseingängen von 46 Millionen Dollar verzeichnete das Unternehmen zudem einen Rekord.

Doch der Weg zur Profitabilität bleibt steinig. Trotz verbesserter Margen verbuchte Kopin 2024 einen Nettoverlust von 43,9 Millionen Dollar. Immerhin: Die Liquidität ist mit 36,6 Millionen Dollar Cash solide. Die Erwartungen für das laufende Jahr bleiben verhalten - Analysten rechnen weiterhin mit einem Verlust von 0,06 Dollar je Aktie.

Kurs mit Aufwärtspotenzial?

Die Aktie notiert aktuell bei 1,21 Euro und hat sich in den letzten 30 Tagen um über 68 Prozent erholt. Dennoch liegt sie noch deutlich unter dem Jahreshoch von 1,94 Euro. Die nächsten Wochen könnten entscheidend sein: Am 13. Mai will Kopin über die jüngste Quartalsentwicklung berichten. Gelingt es dem Unternehmen, die militärischen Erfolge in nachhaltiges Wachstum zu übersetzen?

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