Klarna hat eine weitere Großtransaktion abgeschlossen — und diesmal geht es um 1,7 Milliarden Dollar. Mit dem sogenannten Significant Risk Transfer (SRT) soll Kapital freigesetzt werden, um das Kreditgeschäft weiter auszubauen. Es ist die bislang größte derartige Transaktion des Unternehmens.

Der Deal im Überblick

Partner ist Värde Partners, die Laufzeit beträgt drei Jahre. Im Mittelpunkt stehen auf Euro lautende Kredite. Klarna nutzt dabei gezielt seinen Bankenstatus als Wettbewerbsvorteil — denn nur mit einer Banklizenz lassen sich solche Risikoübertragungen strukturieren.

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Das Timing ist kein Zufall. Bereits Ende März 2026 hatte Klarna eine erweiterte Vereinbarung mit Elliott Investment Management bekannt gegeben: eine Kreditverkaufsfazilität, die auf 2 Milliarden Dollar verdoppelt wurde und über ihre Restlaufzeit bis zu 17 Milliarden Dollar an US-Finanzierungskrediten ermöglichen soll. Die beiden Deals zusammen signalisieren eine klare strategische Richtung — weg von volatilen Kurzfristfinanzierungen, hin zu stabilen, langfristigen Kapitalquellen.

Wachstum auf solidem Fundament

Der Bedarf an Kapazität ist real. Klarna verzeichnet nach eigenen Angaben 118 Millionen aktive Nutzer weltweit und rund 3,4 Millionen tägliche Transaktionen (Stand März 2026). Die Klarna Card hat inzwischen die Marke von 5 Millionen aktiven Nutzern überschritten. Besonders der nordamerikanische Markt steht im Fokus des weiteren Wachstums.

Trotz dieser operativen Stärke steht die Aktie seit dem Börsengang an der NYSE im September 2025 erheblich unter Druck — der Kurs liegt aktuell rund 70 Prozent unterhalb des 52-Wochen-Hochs. Die neuen Kapitalvereinbarungen sind ein Versuch, das Vertrauen der Investoren durch strukturelle Stabilität zurückzugewinnen. Ob das gelingt, wird sich an den Ergebnissen für das Gesamtjahr 2026 ablesen lassen.

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