Klagenfurt verliert in wenigen Minuten zwei Goalies – Admira feiert 4:0-Kantersieg

Chaos im Wörthersee Stadion! Beim 4:0-Erfolg von Admira Wacker gegen Austria Klagenfurt entschied sich das Spiel in einer absolut verrückten Dreiminuten-Phase. Zwei Torhüter verloren, drei Tore nach Standards – und ein 18-Jähriger erlebte ein Debüt zum Vergessen.
Dramatische Minuten: Zwei Torhüter weg, alles verloren?
Was in der ersten Hälfte noch torlos und ausgeglichen verlief, entwickelte sich nach der Pause zum Albtraum für die Hausherren. Zunächst musste Stammkeeper Manuel Kuttin verletzt vom Feld. Sein Ersatzmann Alexander Turkin, gerade erst mit 18 Jahren zu seinem Profidebüt gekommen, flog nur drei Minuten später mit glatt Rot vom Platz.
Grund: Ein Foul an Filip Ristanic, das der Schiedsrichter als Torraub wertete. Was bedeutet das für ein Team, das plötzlich ohne echten Torwart dasteht?
Feldspieler zwischen den Pfosten: Verzweifelte Notlösung
Mario Matkovic, eigentlich Verteidiger, musste kurzerhand die Torwarthandschuhe überstreifen. Doch wie verteidigt man gegen einen aufstrebenden Zweitligisten ohne richtigen Torhüter? Zunächst zeigte sich der Notnagel noch stark und parierte einen Freistoß beherzt.
Doch die Admira wusste die Überzahlsituation clever zu nutzen – und setzte vor allem auf eine Waffe: Standards.
Drei Ecken, drei Tore: Admira nutzt das Chaos eiskalt
Die Effizienz der Gäste war beeindruckend. Dreimal köpften sie den Ball nach Eckbällen ins Netz:
- Aaron Sky Schwarz erzielte die Führung (58.)
- Justin Forst erhöhte per Seitfallzieher an die Innenstange (62.)
- Alexander Schmidt traf ebenfalls nach Corner (70.)
Den Schlusspunkt setzte Deni Alar mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze. Matkovic war an allen Gegentoren schuldlos – die Situation einfach aussichtslos.
Tabellenbild: Admira lacht von der Spitze
Mit dem dritten Saisonsieg baut die Admira ihre Position im Aufstiegsrennen weiter aus. Elf Punkte sprechen eine klare Sprache, auch wenn St. Pölten noch nachlegen kann.
Für Klagenfurt bedeutet die zweite Niederlage hingegen einen Dämpfer. Sechs Punkte nach fünf Spieltagen – da muss schnell wieder eine positive Serie her.
Die Frage bleibt: Erholt sich das Team schneller von dieser traumatischen Erfahrung als die beiden angeknacksten Torhüter?