KION setzt auf umfangreiche Kostensenkungen, die kurzfristig die Bilanz belasten. Der Quartalsbericht könnte die weitere Aktienentwicklung prägen.

Die KION Group hat ein umfangreiches Sparprogramm gestartet, das sich unmittelbar auf die Bilanz 2025 auswirken wird. Der Industriekonzern will damit jährlich 140 bis 160 Millionen Euro einsparen – allerdings nicht ohne kurzfristige Schmerzen.

Kostensenkung mit Nebenwirkungen

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Bis 2026 soll das Effizienzprogramm vollständig umgesetzt sein. Dafür nimmt der Hersteller von Flurförderzeugen einmalige Belastungen von 240 bis 260 Millionen Euro in Kauf. Die Maßnahmen umfassen strukturelle Anpassungen und Prozessoptimierungen, die auch Auswirkungen auf die Belegschaft haben werden. Die Details werden mit den Arbeitnehmervertretungen geklärt.

Die Konsequenz: Der freie Cashflow und das Nettoergebnis für 2025 werden voraussichtlich unter den Markterwartungen liegen. Der Großteil der Kosten soll noch in diesem Jahr anfallen.

Lichtblick: Solide Vorjahreszahlen

Im Gegensatz zu den aktuellen Herausrichten überzeugte KION im Vorjahr. Der Umsatz stieg leicht auf 11,5 Milliarden Euro, während das bereinigte EBIT von 791 auf 917 Millionen Euro kletterte – deutlich besser als erwartet.

Entscheidender Quartalsbericht steht bevor

Alles Augenmerk richtet sich nun auf den Quartalsbericht am 24. April. Die Zahlen könnten die Richtung für die weitere Kursentwicklung vorgeben. Der Titel notierte zuletzt bei 9,17 US-Dollar und hat binnen eines Monats bereits 20,5% verloren. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt beachtliche 27,8%.

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